Das Miteinander aller Beteiligten ist wichtig, um mit den Auswirkungen des Coronavirus auf die hessische Wirtschaft umzugehen und sie möglichst gering zu halten. Wir müssen weiterhin besonnen, aber zupackend mit der Situation umgehen. Ich bin den Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden dankbar für den offenen und intensiven Austausch. Wir haben alle miteinander vereinbart, uns auf kurzen Wegen und möglichst unbürokratisch gegenseitig zu unterstützen“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Das Kurzarbeitergeld ist ein wichtiger Baustein

„Die Erleichterungen, um das Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen zu können, sind ein wichtiger Baustein, um Unternehmen, vor allem aber den Beschäftigten kurzfristig helfen zu können. Ich bin froh, dass die Bundesregierung hier zügig handelt. Dafür hatte ich mich auch nachdrücklich eingesetzt.“

„Wir haben in Hessen einen kurzen Draht zur Wirtschaft. Mit unseren Bürgschaften helfen wir Jahr für Jahr, Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Das werden wir auch jetzt tun. Der Bürgschaftsrahmen ist in Hessen mit 1,5 Milliarden Euro gut bemessen“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. „Wir rechnen damit, wegen des Coronavirus mehr Anfragen aus der Wirtschaft zu bekommen. Wir sind daher jetzt schon dabei, die Verfahren zu beschleunigen, um noch schneller helfen zu können. Maßnahmen, die kurzfristig zur Stärkung der Liquidität beitragen, sind nun besonders wichtig.“

„Zudem können Unternehmen, die durch Corona in die Bredouille kommen, bei ihrem Finanzamt auch Anträge auf steuerliche Billigkeitsmaßnahmen – wie zum Beispiel Stundungen von Steuerzahlungen – oder auf Anpassung der Steuervorauszahlungen stellen“, sagte Finanzminister Schäfer. „Diese Möglichkeit sehen die Steuergesetze ohnehin vor. Gleichwohl haben wir unsere Finanzämter noch einmal sensibilisiert, so dass entsprechende Anträge zügig geprüft werden.“

Verständnis für Unternehmen

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zeigte Verständnis dafür, dass Unternehmen in der aktuellen Situation besorgt seien. „Wir sind uns alle einig, dass uns Panik nicht hilft. Trotz allem besteht in vielen Teilen der Wirtschaft, gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen, große Unsicherheit. Das ist verständlich. Wir nehmen diese Sorgen ernst und appellieren an die Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, auf uns zuzukommen und die Hilfen des Landes in Anspruch zu nehmen“, erklärte Al-Wazir.

An dem Gespräch nahmen Vertreter führender hessischer Unternehmen, von Verbänden und Gewerkschaften sowie landeseigener Fördereinrichtungen teil. Aus dem Kabinett waren außerdem Gesundheitsminister Kai Klose und der Chef der Staatskanzlei Axel Wintermeyer vertreten.

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Zur Pressemitteilung: Coronahilfen für Unternehmen

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