Im Namen der CDU Hessen hat der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer auf einer Mahnwache von Lufthansa-Mitarbeitern anlässlich der bevorstehenden Hauptversammlung des Konzerns gesprochen. Die etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich am Donnerstagmorgen vor dem Lufthansa Aviation Center auf dem Frankfurter Flughafen zusammengefunden hatten, haben berechtigte Sorgen um die Zukunft des Unternehmens. In der Nacht hatten sich die Konzernspitze und die Mitarbeitervertretung auf ein Ein-sparkonzept geeinigt. Im Gegenzug hatte die Lufthansa zugesagt, in den nächsten vier Jahren die Arbeitsplätze zu erhalten.

Matthias Zimmer überbrachte den Mitarbeitern die Grüße des CDU-Landesvorsitzenden, Ministerpräsidenten Volker Bouffier, und sprach unter dem Beifall der Anwesenden davon, dass auch die CDU-geführte Landesregie-rung alles in ihrer Macht stehende tun wolle, um die Lufthansa zu erhalten und durch die Krise zu geleiten.

„Frankfurt, Hessen, ja die Bundesrepublik Deutschland sind undenkbar ohne die Lufthansa“, so Zimmer. Deswegen sei es ein gutes Zeichen, dass es die Einigung zwischen dem Betrieb und den Mitarbeitern gebe, und es sei eben-falls ein gutes Zeichen, dass der Großinvestor Heinz Hermann Thiele angedeu-tet habe, einer staatlichen Beteiligung nicht im Wege zu stehen. Das Unter-nehmen, so Zimmer, sei im Kern gesund und nur durch die Coronakrise in ei-ne Schieflage geraten. Deswegen sei es richtig, auch mit staatlichen Mitteln Hilfe zu leisten.

Zimmer verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Lufthansa sich schnell wieder erhole. Dann aber erwarte man, dass auch die Mitarbeiter wieder von den Gewinnen der Lufthansa profitieren. Das Sparpaket sei der Krise geschul-det. „Kommt es wieder zu einem wirtschaftlichen Höhenflug der Lufthansa, müssen auch die Mitarbeiter daran beteiligt werden“ so der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag