Zum Jahrestag der Reichspogromnacht vor 83 Jahren hat der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier weiterhin entschiedenes Handeln gegen Antisemitismus gefordert. „Der 9. November ist ein Schicksalstag in der deutschen Geschichte. Er mahnt uns, wachsam zu bleiben. So etwas darf nie wieder passieren. Demokratie und universelle Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit“, erklärte der Regierungschef. „Die Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung in unserem Land waren der Beginn eines weltweiten Massenmordes, der von deutschem Boden ausging. Aus dieser Geschichte wächst die Verantwortung für unser Land. Menschenhass und Antisemitismus dürfen in unserem Land nie wieder auf fruchtbaren Boden treffen. Wir alle gemeinsam müssen entschieden für die Demokratie eintreten“, so Bouffier.

„Der jüdische Glauben ist über viele Jahrhunderte ein Teil unserer Identität, gerade in Hessen. Wenn wir aus der Vergangenheit in die Gegenwart blicken, müssen wir klar sagen: Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Noch immer werden Synagogen und jüdische Schulen in unserem Land von der Polizei bewacht, noch immer gibt es antisemitisch motivierte Übergriffe. Demokratinnen und Demokraten darf dies nicht kalt lassen. Gemeinsam müssen wir gegen Ressentiments und Vorurteile ankämpfen. Das ist die Verantwortung unserer Geschichte“, so der Ministerpräsident.

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