Die schwarz-grüne Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine Regionalpartnerschaft zwischen Hessen und der Autonomen Provinz Vojvodina in Serbien vereinbart. „Hessen unterhält bereits Kontakte in die Region, die wir nun vertiefen wollen“, sagt die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich. Sie reist vom 20. bis 22. März nach Belgrad und in die Provinzhauptstadt der Voijvodina, Novi Sad. Zu ihren Gesprächspartnern gehören unter anderem Ana Brnabić, Premierministerin der Republik Serbien, die serbische Europaministerin Jadranka Joksimović sowie Igor Mirović, Ministerpräsident der Autonomen Provinz Vojvodina.

Partnerschaft mit dem Regionalparlament der Vojvodina

Der Hessische Landtag unterhält seit 2012 eine Partnerschaft mit dem Regionalparlament der Vojvodina. Ministerpräsident Volker Bouffier hat 2017 Serbien besucht. „Die Länder des Westbalkans streben in die Europäische Union, mit Serbien führt die EU seit 2014 Beitrittsgespräche. Der Weg zur Mitgliedschaft ist aber noch weit“, erläutert Staatsministerin Puttrich.

Schicksal der Donauschwaben

Geplant ist auch ein Besuch der Gedenkstätte Bački Jarak. Dort wird an das Schicksal der Donauschwaben erinnert. Viele Angehörige der deutschen Minderheit wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs interniert und starben an Hunger oder Krankheiten.

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