„Die Vernunft hat gesiegt: Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagt die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich nach dem Ausgang der Regionalwahl in der italienischen Emilia Romagna. „Mit Stefano Bonaccini haben wir Hessen voraussichtlich auch in Zukunft einen proeuropäischen Ansprechpartner in unserer Partnerregion, mit der wir eng zusammenarbeiten. Die platten Parolen von Matteo Salvini haben nicht verfangen.“

Das von Stefano Bonaccini angeführte Bündnis um den sozialdemokratischen Partito Demokratico (PD) hat nach dem vorläufigen Endergebnis gut 48 Prozent der abgegebenen Stimmen erzielt. Bonaccini selbst erzielte 51,4 Prozent. Die nationalistische Lega kam danach auf gut 45 Prozent, ihre Spitzenkandidatin Lucia Borgonzoni auf knapp 44 Prozent. Das Ergebnis in der wirtschaftsstarken Emilia Romagna werde die italienische Nationalregierung stabilisieren, sagte Lucia Puttrich weiter. „Das ist ein wichtiges Signal für die Europäische Union, denn ein nationalistisch und europafeindliches Italien wäre angesichts der anstehenden Aufgaben eine weitere Belastung für die EU, die niemand braucht.“

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