Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat mit Betroffenheit auf den Tod des früheren Direktors der Point Alpha Stiftung und Geschäftsführers der Point Alpha Akademie, Volker Bausch, reagiert. „Volker Bausch hat Point Alpha geprägt, wie kein anderer. Als jahrelanger Direktor der Stiftung und Geschäftsführer der gleichnamigen Akademie hat er den ehemaligen Beobachtungsstützpunkt der US-Armee an der deutsch-deutschen Grenze zu einer viel beachteten Mahn- und Gedenkstätte entwickelt. Dank Volker Bausch ist in Rasdorf ein Lern- und Erinnerungsort der deutschen Teilung und des Kalten Krieges entstanden, der Freiheit, Demokratie und die Menschenwürde preist. ‚Mr. Point Alpha‘ war in seiner Arbeit stets verlässlich und verhandlungssicher und hatte mit seiner herzlichen Art für jedes Problem eine Lösung parat. Seine Verdienste für Point Alpha werden auch nach seinem Tod in guter Erinnerung bleiben“, sagte der Ministerpräsident, der der Familie von Volker Bausch sein tief empfundenes Beileid aussprach.

Spuren in der hessischen Bildungsverwaltung

Volker Bausch war ausgebildeter Pädagoge mit insgesamt 18 Jahren Auslandserfahrung als Lehrkraft und Bildungsmanager in Chile (1984-1991), Turkmenistan (1996-2002) und Afghanistan (2002-2007). Spuren hatte er auch in der hessischen Bildungsverwaltung hinterlassen: als kommissarischer Referatsleiter im Hessischen Kultusministerium (2007-2009) und als Schulamtsdirektor (2009-2011). Anschließend fand er seine „Bestimmung“ als Direktor der Point Alpha Stiftung und Geschäftsführer der Point Alpha Akademie (2011-2016). Auch nach seinem Ausscheiden war er der Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte sehr eng verbunden.

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