Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg haben die Entscheidung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die Frankfurter Buchmesse unter Auflagen im kommenden Oktober stattfinden zu lassen, heute begrüßt und die Unterstützung der Landesregierung zugesichert. „Der Messestandort Frankfurt steht nicht nur für die erfolgreichen wirtschaftlichen Verbindungen der hessischen Wirtschaft in die Welt und hat somit höchste internationale Bedeutung, er stellt auch für den Verlagsbuchhandel einen der größten Umschlagorte dar. Die Entscheidung, die Frankfurter Buchmesse stattfinden zu lassen, ist somit zugleich eine zukunftsweisende Entscheidung für die Stärkung und den Erhalt des Messestandortes Frankfurt wie auch ein perspektivisches Zeichen für die Branche, welches gerade in der aktuellen Krise von höchster Bedeutung ist“, sagte der Regierungschef.

Wirtschaftlichkeit, Internationalität und Strahlkraft

„Die Messe Frankfurt steht beispielhaft für die Wirtschaftskraft, die Internationalität und die Strahlkraft der Rhein-Main-Region. Dort präsentieren sich Hightech-Branchen ebenso wie Traditionsmessen, allen voran die Frankfurter Buchmesse. Messen sind Orte, an denen Wissen ausgetauscht und Verträge geschlossen werden und wo die Wirtschaft unseres Landes angekurbelt wird. Genau das ist erforderlich, wenn wir uns aus der wirtschaftlichen Talsohle der Corona-Krise bewegen wollen“, ergänzten Wirtschaftsminister Al-Wazir und Finanzminister Boddenberg. „Für die Verlags- und Kulturbranche sowie für die hessischen Veranstaltungs- und Messeunternehmen ist die Frankfurter Buchmesse eines der wichtigsten Ereignisse im Jahr. Darum ist es nicht nur für die Ausrichter der Messe, sondern auch für die Autorinnen und Autoren ein wichtiges Signal, die Buchmesse unter Auflagen auszurichten“, so Al-Wazir.

„Wir haben intensive Gespräche mit den Verantwortlichen der Buchmesse geführt und stehen hinter der Entscheidung. Ich befürworte die Umsetzung des geplanten Vorhabens unter Beachtung der gegebenenfalls notwendigen Hygieneauflagen“, betonte Ministerpräsident Bouffier abschließend.

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