Auch die hessischen Kfz-Zulassungsstellen mussten in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Epidemie ihren Betrieb stark einschränken oder sogar einstellen. Nun, da die ersten Lockerungen der Schutzmaßnahmen bereits seit zwei Wochen gelten, muss das jedoch ein Ende haben, betont der hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz: „Mich erreichen vermehrt Beschwerden, dass der Service der Zulassungsstellen nach wie vor eingeschränkt bis kaum nutzbar ist. Hier muss jetzt schnell etwas passieren.“

Viele Bürgerinnen und Bürger warteten derzeit dringend darauf, Fahrzeuge an- oder ummelden zu können. Dennoch seien einige Zulassungsstellen noch immer weder vor Ort, noch per E-Mail oder Telefon erreichbar. „Das ist inakzeptabel. Die Menschen werden hier im Regen stehen gelassen“, kritisiert Manfred Pentz. „Wir werden noch eine Weile mit dem Virus leben müssen. Deshalb müssen sich nun auch die für Kfz-Zulassungsstellen verantwortlichen Landräte und Oberbürgermeister in Richtung einer ,neuen Normalität’ bewegen und Sorge dafür tragen, dass die Mitarbeiter sicher aber auch serviceorientiert im Sinne der Bürger arbeiten können.“

Viele Händler und private Dienstleister haben sich in den vergangenen Wochen auf die neue Situation eingestellt. Sie gehen kreative und ungewohnte Wege, um ihre Waren und Dienstleistungen anzubieten. „Das erwarte ich in der aktuellen Situation auch von den Kreisbehörden und Zulassungsstellen. Denn nur so kann die Leistungsfähigkeit in der öffentlichen Verwaltung in diesen schwierigen Zeiten gewährleistet werden“, so Manfred Pentz.

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