Europaministerin Lucia Puttrich hat heute dem Wetteraukreis Förderzusagen im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP II) sowie der HESSENKASSE mit einem Investitionsvolumen von über 6,3 Millionen Euro überreicht. Mit dem Geld werden notwendige Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen an insgesamt vier Schulen im Landkreis vorgenommen.

Weiter trotz Corona

„Ich freue mich, dass ich heute diese wichtigen Bescheide überbringen darf. Damit einher geht auch die Botschaft, dass es trotz Corona und all den damit verbundenen Beschränkungen weitergeht und wir weiter in die Bildungslandschaft unseres Landes investieren. Lernen soll und muss Spaß machen. Nur so sind optimale Entwicklungen bei unseren Kindern möglich. Dazu gehört natürlich auch eine gute Schulinfrastruktur, gute Räumlichkeiten und auch der digitale Ausbau der Klassenräume. Der Ort des Lernens ist die Grundlage für gute Lernerfolge“, so Lucia Puttrich bei der Übergabe an den Landrat des Wetteraukreises, Jan Weckler.

„Ich freue mich, dass wir gerade in diesen Zeiten auch weiter auf die Unterstützung von Bundes- und Landesregierung zählen können, um die wichtigen Schulbaumaßnahmen im Wetteraukreis weiter voranzutreiben. Auch in den kommenden Jahren liegt der Fokus der Investitionen im Wetteraukreis auf dem Schulbau. Dazu gehört auch, dass Fördermittel aus dem Programm „KIP macht Schule!“ an Schulen in privater oder freier Trägerschaft weitergegeben werden, die im Wetteraukreis zur Vielfalt des Bildungswesens beitragen“, so der Landrat.

Schwerpunkte der Landesregierung

„Die Bildungspolitik ist einer der Schwerpunkte der Landesregierung. Dabei ist es wichtig, dass alle Ebenen vom Bund bis zur Kommune reibungslos zusammenarbeiten. Investitionen in die Bildung sind immer gut angelegt. Die baulichen Investitionen ergänzen dabei die weiteren Anstrengungen der Landesregierung im Bereich der Bildungspolitik, etwa die Einstellung von über 1.000 neuen Lehrern und Sozialpädagogen im ganzen Land“, so die Europaministerin weiter.

„Die größte Einzelmaßnahme wird mit einem Investitionsvolumen von 4,1 Millionen Euro der Ausbau der Stadtschule Bad Vilbel, Außenstelle Gronau, sein. Auch der Erweiterungsbau für die Ganztagsbetreuung der Geschwister-Scholl-Schule und die Sanierungsmaßnahmen am historischen Gebäude des Burggymnasiums werden aus diesen Mitteln umgesetzt. Hinzu kommen Renovierungsarbeiten der privaten Internatsschule Institut Lucius“, erläuterte die Ministerin.

„Investitionen in die kommunale Infrastruktur sind immer auch mit einem starken Zukunftsoptimismus verbunden. Das gilt im ländlichen Raum ebenso wie in den Metropolregionen. Dazu wollen wir beitragen, denn es sind Investitionen in die Zukunft. Die HESSENKASSE unterstützt Kommunen, die trotzt der oft angespannten Haushaltslage, Investitionen vornehmen. Von der HESSENKASSE profitieren gerade auch kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum.

„KIP macht Schule!“ im Detail

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und etwa auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei „KIP macht Schule!“ jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet „KIP macht Schule!“ den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

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