Gut vier Wochen nach Schuljahresbeginn hat Kultusminister Prof. R. Alexander Lorz heute die IGS Wallrabenstein besucht und sich mit Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften über den Schulalltag unter Pandemie-Bedingungen und die digitale Ausstattung der Schule ausgetauscht.

Erfreuliche Entwicklungen
Dabei erklärte er: „Die Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht war richtig, auch wenn sie mit großen organisatorischen Herausforderungen für uns und unsere Schulen verbunden war und ist. Nach einem Monat zeigt sich: Vieles von dem, was im Vorfeld befürchtet wurde, ist ausgeblieben. Schulen haben sich nicht zu Hotspots entwickelt, Lehrkräfte können ihrer Arbeit nicht zuletzt dank regelmäßiger Testmöglichkeiten nachgehen und Schülerinnen und Schüler können in einem sicheren Umfeld lernen. An diese erfreuliche Entwicklung gilt es in den nächsten Wochen und Monaten anzuknüpfen.“

IGS Wallrabenstein als Pionierschule
Besonders erfreut zeigte sich der Minister, dass die IGS Wallrabenstein als Pionierschule seit mittlerweile drei Jahren mit der digitalen Lehr- und Lernplattform des Landes, dem „Schulportal Hessen“, arbeitet. Dadurch sei es ihr während der Zeit der Schulschließungen gelungen, den Kontakt zur überwiegenden Zahl der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. „Die IGS Wallrabenstein ist ein gutes Beispiel für funktionierenden Distanzunterricht. Ich bin optimistisch, dass wir zügig alle Schulen an unsere zentrale Plattform anbinden können. Sollte es noch einmal zu großflächigen Schulschließungen kommen – wofür aktuell nichts spricht – sind unsere Schulen dank des Ausbaus des Schulportals und unseres Endgeräteprogramms für bedürftige Schülerinnen und Schüler, dessen Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro bereits vollständig bewilligt werden konnten, deutlich besser vorbereitet als noch im März“, so Lorz.

In einer Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern ging der Minister zudem auf die Schulbussituation ein: „Der Herbst steht vor der Tür. Das bedeutet, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler, die bisher zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule gekommen sind, wieder den Bus nutzen werden. Gerade im ländlichen Raum, wo der Schulbus oft nur einmal in der Stunde fährt, müssen wir gemeinsam sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche weiterhin sicher und pünktlich zur Schule kommen.“ Daher stünden die Staatlichen Schulämter in engem Kontakt mit den Schulträgern und den Schulen vor Ort, um Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Unterrichtsbeginns zu entwickeln. „Ich bin optimistisch, dass wir zügig eine Lösung finden werden“, betonte Lorz abschließend

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