Innenminister Peter Beuth hat sich heute in der Büdinger Altstadt ein Bild von den Schäden der Unwetter im Wetteraukreis gemacht, den Helferinnen und Helfern seinen Dank ausgesprochen und Unterstützung des Landes angekündigt. Das Innenministerium hat eine Finanzhilfeaktion für die vom Hochwasser Geschädigten im Wetteraukreis über das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt zugestimmt und damit die Finanzhilfeaktion nach der Elementarschäden-Richtlinie eingeleitet.

„Die Hessische Landesregierung steht an der Seite der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen für schnellstmögliche Hilfe sorgen. Deshalb gilt es nun, die Schäden zügig zu begutachten, damit die Finanzhilfen des Landes baldmöglichst dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Mein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Feuerwehren, Hilfsorganisationen sowie des Technischen Hilfswerks, deren beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert hat. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren in dieser Situation zur Stelle. Sie haben unermüdlich mitgeholfen, die in Not geratenen Bürgerinnen und Bürger und ihr Hab und Gut zu schützen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Aufgrund der entstandenen Unwetterschäden im Wetteraukreis richtet der Landkreis jetzt eine Schadenskommission ein, die entstandene Schäden in den neun betroffenen Städten und Gemeinden prüft und Vorschläge für die konkrete Finanzhilfe macht. Antragsberechtigt sind Privatgeschädigte, landwirtschaftliche, gärtnerische und gewerbliche Betriebe.

Hintergrund: Unwetter vom 28./29. Januar 2021

Intensive Regenfälle und massives Tauwetter im Vogelsberg hatten in der Nacht des 28. Januar 2021 die Pegel insbesondere in den Oberläufen beispielsweise von Nidda und Nidder massiv ansteigen lassen. Hinzu kamen starke Regenfälle in der ersten Tageshälfte des 29. Januar 2021. Insbesondere im östlichen Wetteraukreis hat dies in vielen Bereichen zu massiven Überflutungen durch über die Ufer getretene Bäche geführt. Zum Schutz der Betroffenen kam es im Wetterauskreis zu mehreren hundert Einsätzen für Feuerwehren, THW und Hilfsorganisationen, die durch den Führungsstab des Landkreises koordiniert wurden.

Neun Städte und Gemeinden des Wetteraukreises von Hochwasserereignissen betroffen:

  • Gemeinde Altenstadt
  • Stadt Büdingen
  • Stadt Gedern
  • Gemeinde Glauburg
  • Gemeinde Hirzenhain
  • Gemeinde Kefenrod
  • Stadt Nidda
  • Stadt Ortenberg
  • Gemeinde Ranstadt

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