In einer ihrer ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen will die neue Römer-Koalition in Frankfurt, bestehend aus Grünen, SPD, FDP und Volt, am Donnerstag die Abschaffung des Freiwilligen Polizeidienstes beschließen. Für den Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, ist das bevorstehende Aus für den Freiwilligen Polizeidienst in Frankfurt

In einer ihrer ersten Sitzungen nach den Kommunalwahlen will die neue Römer-Koalition in Frankfurt, bestehend aus Grünen, SPD, FDP und Volt, am Donnerstag die Abschaffung des Freiwilligen Polizeidienstes beschließen. Für den Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, ist das bevorstehende Aus für den Freiwilligen Polizeidienst in Frankfurt ein erster Vorgeschmack kopfloser Sicherheitspolitik linker Mehrheiten.

„Der Freiwillige Polizeidienst ist ein präventives Erfolgsprogramm mit großem Mehrwert. Hessenweit hat mittlerweile fast jede vierte Kommune diesen Dienst für ihre Bürgerinnen und Bürger erfolgreich etabliert. Dass ausgerechnet in der größten Stadt Hessens die neue und bunt zusammengewürfelte linke Römer-Koalition als eine ihrer ersten Amtshandlungen die Abschaffung dieser Institution beschließen möchte, ist ein sicherheitspolitischer Offenbarungseid und zeigt die fehlende Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Frankfurter Polizei.

Seit mittlerweile 14 Jahren arbeiten die Helferinnen und Helfern des Freiwilligen Polizeidienstes sehr erfolgreich und zuverlässig für Frankfurts Sicherheit. Vor allem bei großen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Weihnachtsmarkt, bei Martinsumzügen, der Nacht der Museen, bei Straßenfesten, Wochenmärkten und Stadtteilfesten, unterstützen sie als bürgernaher Ansprechpartner die Sicherheitskräfte. Dass die aktuell 37 freiwillige Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Nationen allein im vergangenen Jahr über 1.000 Fahrrad-Codierungen in Frankfurt vorgenommen haben, sei nur am Rande erwähnt. Schaden nehmen jetzt vor allem die Frankfurterinnen und Frankfurter, die mit ihren kleineren Anliegen auf den Straßen und Plätzen unserer Stadt auf das niederschwellige und bürgerorientierte Angebot verzichten müssen.

Auch die Frankfurter Polizei kann sich seit Jahren auf die Unterstützung der erfahrenen Ehrenamtlichen verlassen. Allein in diesem Monat sollen eigentlich 27 weitere Helferinnen und Helfer ihre Ausbildung beginnen. Die Absicht der Grünen, SPD, FDP und Volt, den Polizeidienst aufzulösen, ist nicht nur ein herber Rückschlag für die Mainmetropole, die Polizei und die Bürger, sondern insbesondere für uns alle ein deutlicher Fingerzeig, wohin die Reise mit linken und zusammengewürfelten Beliebigkeitsbündnissen geht.“

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