„Die Bürgerbusse sind ein doppelter Gewinn. Sie ergänzen den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Da sie von den Fahrerinnen und Fahrern ehrenamtlich betrieben werden, stärkt ihr Einsatz aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklärte der Finanzminister. Der demographische Wandel betreffe in besonderem Maße die dünn besiedelten Gebiete im Land. „Deshalb schaffen wir mit den Bürgerbussen ein zusätzliches Angebot, das sich insbesondere an ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen richtet: Sie kommen mit den Bussen unkompliziert etwa zum Einkaufen oder zum Arzt“, fügte Schäfer hinzu. In Fronhausen sind insgesamt 16 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer mit den Bürgerbussen unterwegs.

Fronhausens Bürgermeisterin Claudia Schnabel sagte: „Ich möchte das großartige Engagement der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sowie der Koordinatoren betonen. Bereits in der Konzeptionsphase brachten sie sich in vielen Stunden während der Sitzungen ein. Auch die Erarbeitung des Fahrplans, die Einteilung der Fahrer, die Akquise der Werbung und die Sicherstellung des Betriebs in Zusammenarbeit mit der Verwaltung funktionierte reibungslos.“

Bereitstellung eines Fahrzeuges als Anschubfinanzierung

Der Finanzminister erklärte, dass die bereitgestellten Landesmittel des Förderprogramms dazu dienen sollen, die Bürgerbusinitiativen durch die Bereitstellung eines Fahrzeuges zu unterstützen. Das Fahrzeug diene dabei als Anschubfinanzierung für die jeweiligen Projekte. „Vor Ort soll dann jeweils ein Gesamtkonzept etabliert werden, das ein dauerhaftes Angebot sicherstellt. Unsere Landesstiftung ,Miteinander in Hessen‘ berät und betreut die beteiligten Kommunen und Vereine.“

Schäfer dankte zum Abschluss den Ehrenamtlichen, die die Bürgerbusse in Fronhausen fahren: „Ohne Ihren gemeinnützigen Einsatz wäre es nicht möglich, solch ein Projekt mit insgesamt zwölf wöchentlichen Bustouren zu stemmen. Ihr ehrenamtlicher Einsatz ist eine enorme Hilfe für die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die womöglich nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, aber nicht den Anschluss an die Infrastruktur vor Ort verlieren dürfen. Herzlichen Dank für Ihr großes Engagement!“

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