„Vor 70 Jahren stellte der damalige französische Außenminister Robert Schuman einen Plan für eine Kohle- und Stahlunion vor. Damit war die europäische Idee geboren. Seitdem hat sich vieles geändert. Am Ziel, dass auf den Trümmern des zerstörten Europas etwas Friedliches und Solidarisches entstehen soll, hat sich aber nichts geändert. Wir brauchen Europa mehr denn je und es ist deshalb unsere Verpflichtung, die Europäische Union krisenfester auszugestalten. Das geht nur mit dem Bekenntnis zur vertieften Zusammenarbeit“, so Lucia Puttrich.

„Neben der Aufgabe der Friedenssicherung ist Europa unsere Versicherung, Krisen besser durchzustehen. Ob Klimaschutz, Pandemien oder wirtschaftliche Krisen: Die Stärke und die Vielfalt unseres Kontinents sind gleichzeitig unsere besten Werkzeuge zur Krisenbekämpfung. Geht es einem von uns schlecht, geht es allen Mitgliedstaaten früher oder später schlechter. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass wenn es einem schlecht geht, es immer andere gibt, die solidarisch zur Seite stehen können. Das macht Europa stark und wir müssen daran arbeiten, dass wir dieses Prinzip auch in den anstehenden Zukunftsdebatten in Europa stärker betonen“, so die Europaministerin.

„In jeder Krise liegen Chancen."

„Europäische Einzelkämpfer kann es nicht geben. Weder im Bereich der Wirtschaft, aber auch nicht, wenn es darum geht, unsere Werte einzuhalten und global durchzusetzen“, so Lucia Puttrich, die ergänzte: In jeder Krise liegen Chancen. Europas Chance ist es, dass wir dem Rest der Welt zeigen können, dass europäische Solidarität größer ist, als der kleinste gemeinsame Nenner nationaler Egoismen“, so Lucia Puttrich.

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