Zahlreiche weitere Städte und Gemeinden aus Hessen erhalten Fördermittel der Europäischen Union, um kostenlose Internet-Hotspots einzurichten. Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich freut sich, dass auch bei der zweiten Ausschreibung für das Programm „WiFi4EU“ mehr als 30 hessische Kommunen berücksichtigt wurden. Jede ausgewählte Kommune erhält nun einen Gutschein über 15.000 Euro. Das Geld kann verwendet werden, um kostenlose WLAN-Hotspots in Rathäusern, Bibliotheken, Museen, Parks und Plätzen oder an anderen Orten von öffentlichem Interesse einzurichten.

„Bei die diesem Programm lohnt es sich schnell zu sein, denn die Vergabe geschieht nach dem Windhundprinzip. Es ist also wichtig, sich frühzeitig zu informieren“, sagt Ministerin Puttrich. Die EU stellt über das Programm „WiFi4EU“ insgesamt 120 Millionen Euro binnen zwei Jahren zur Verfügung, noch zwei weitere Ausschreibungsrunden sind geplant. Bei der ersten Förderrunde im vergangenen Dezember waren ebenfalls mehr als 30 hessische Kommunen berücksichtigt worden. Die zweite Ausschreibung startete am 1. April 2019, das Ergebnis wurde vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Mehr als 10.000 Gemeinden hatten sich europaweit beworben. Davon erhielten 3.400 Kommunen einen Gutschein.

Zu den Kommunen

In Hessen wurden folgende Kommunen berücksichtigt: Bad Nauheim, Biblis, Biebertal, Biebesheim, Bromskirchen, Diemelsee, Dreieich, Eppstein, Fernwald, Friedewald, Gemünden (Felda), Gilserberg, Ginsheim-Gustavsburg, Gründau, Hilders, Homberg (Ohm), Jesberg, Kriftel, Langen, Maintal, Melsungen, Nauheim, Neustadt, Nidda, Oberaula, Oberzent, Ottrau, Pohlheim, Reichelsheim (Wetterau), Rüsselsheim, Wächtersbach, Wölfersheim, Wöllstadt und Zwingenberg.

„Die Hessische Landesregierung unterstützt Kommunen, Institutionen, Vereine und Unternehmen regelmäßig durch das EU-Beratungszentrum in der Hessischen Staatskanzlei bei der Suche nach europäischen Fördermöglichkeiten,“ betont die Ministerin. Es ist zentraler Ansprechpartner für alle Anfragen und die Servicestelle des Landes in allen Fragen rund um EU-Förderung. Interessenten erhalten dort Auskunft über die verschiedenen europäischen Förderprogramme und Kontakt zu bestehenden Beratungseinrichtungen in Hessen sowie den Beratungsagenturen der Europäischen Kommission in Deutschland. „Das Beratungszentrum organisiert regelmäßig Regionalkonferenzen zu den Brüsseler Fördertöpfen, stellt umfangreiches Informationsmaterial bereit und hilft auch in individuellen Fällen weiter“, erläutert die Ministerin.

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