Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute dem Werra-Meißner-Kreis Förderzusagen im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP II) mit einem Investitionsvolumen von über 500.000 Euro überreicht. Mit dem Geld werden notwendige Sanierungsmaßnahmen an der Frau-Holle-Schule in Meißner-Abterode vorgenommen sowie Anschaffungen zur Unterstützung der Digitalisierung an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau unterstützt.

Lernorte als Grundlage für Lernerfolge

„Ich freue mich, dass ich heute diese wichtigen Bescheide überbringen darf. Mit den Förderzusagen kann jetzt weiter in die Bildungslandschaft unseres Landes investiert werden. Lernen soll und muss Spaß machen. Nur so sind optimale Entwicklungen bei unseren Kindern möglich. Dazu gehört natürlich auch eine gute Schulinfrastruktur. Der Ort des Lernens ist die Grundlage für gute Lernerfolge“, so Eva Kühne-Hörmann bei der Übergabe.

Generationsübergreifende Investitionen

„Wir freuen uns, dass mit den Förderbescheiden für die Frau-Holle-Schule in Abterode und die Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur weiter umgesetzt werden können. Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sind nachhaltig und zukunftsweisend für unsere nachwachsenden Generationen“, sagte Stefan G. Reuß, der Landrat des Werra-Meißner-Kreises.

„Digitaler Alltag“: Neue Bildschirme, Tablets und Whiteboards

„Den größeren Teil der Förderung nehmen die Anschaffungen für die Freiherr-vom-Stein-Schule ein. Neben Stühlen und Tischen werden auch neue Bildschirme, Tablets und Whiteboards angeschafft. Die Investitionen liegen bei über 440.000 Euro und zeigen, dass Hessen mit Unterstützung des Bundes und auch der Kommunen kräftig in die Digitalisierung investiert. Dies ist richtig und notwendig, weil das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler längst digital ist. Schule und Lernen müssen deshalb immer auch praktische Anknüpfungspunkte im Lebensalltag der jungen Menschen finden, um die Relevanz des Stoffes begreiflich zu machen. Dies wird mit der neuen Ausstattung noch besser funktionieren“, erklärte Eva Kühne-Hörmann.

„KIP macht Schule!“ im Detail

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und etwa auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind.

Bund und Land tragen bei „KIP macht Schule!“ jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet „KIP macht Schule!“ den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

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