„Demokratie, Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen jeden Tag aufs Neue erarbeitet, verteidigt und mit Leben gefüllt werden. Dazu braucht es Menschen, die wissen, wie zerbrechlich unsere demokratischen Werte sind und Verantwortung für unser Land und unsere Gesellschaft übernehmen. Menschen, wie die Mitglieder der Frankfurter Gesellschaft. Für ihren Einsatz bedanke ich mich außerordentlich“, erklärte der Regierungschef in seiner Rede beim Festakt in der Paulskirche.

Die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft e.V. wurde 1919 auf Initiative des Handelskammer-Vizepräsidenten Dr. Karl Kotzenberg und dem damaligen Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt gegründet. Heutzutage bietet der Klub Menschen aus unterschiedlichen Bereichen ein Forum an, um sich auszutauschen. Es werden Vorträge organisiert und über gesellschaftsrelevante Themen diskutiert. Die Mitglieder eint, laut der Gesellschaft, das Bekenntnis zum bürgerschaftlichen Engagement. „Die geistige Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit ist es, die unsere demokratische Gesellschaft dynamisch und lebendig hält. Diese konstruktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven bildet unsere Gesellschaft ab. Damit tragen wir alle dazu bei, dass am Ende das gelingt, worum es eigentlich geht: Um den besten Weg für unser Land“, so Bouffier. „Wir brauchen in Hessen, Deutschland und Europa Menschen, die dem Diskurs ein Forum geben. Dazu gehören starke Vereinigungen wie die Frankfurter Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch zum 100-jährigen Bestehen und alles erdenklich Gute für die Zukunft“, sagte der Ministerpräsident.

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