Die Professur ist mit fünf Millionen Euro der höchstdotierte Forschungspreis Deutschlands und holt internationale Spitzenforscherinnen und -forscher an deutsche Universitäten. Die TU Darmstadt ist bisher die erste Hochschule Hessens, die eine Alexander von Humboldt-Professur erhalten hat.

Stolz auf die Wahl

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Auf diese Wahl können wir sehr stolz sein! Sie bestätigt die TU Darmstadt in ihrer wichtigen Position innerhalb der Hochschullandschaft und Hessen als hervorragenden Forschungsstandort. Ich gratuliere herzlich und bin sicher, dass Dr. Obertelli gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule wegweisende Arbeit zum Ausbau der TU Darmstadt als international konkurrenzfähiger Spitzenstandort im Bereich der Physik leisten wird.“

Langfristige Forschungsperspektive

Die insgesamt fünf Professuren werden von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in der ersten Auswahlrunde nominiert und haben nun acht Monate Zeit, Berufungsverhandlungen mit der jeweiligen Universität zu führen. Verliehen wird der Preis dann im Mai 2019 und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Humboldt-Professuren ermöglichen deutschen Hochschulen, internationalen Spitzenkräften anzuwerben und damit auch im weltweiten Wettbewerb zu bestehen. Verbunden mit dem Preis ist gleichzeitig die Verpflichtung, den Humboldt-Professorinnen und -Professoren eine langfristige Perspektive für ihre Forschungen in Deutschland zu bieten.

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