Carolin Schäfer ist Hessens Polizeisportlerin des Jahres. Das gab Innen- und Sportminister Peter Beuth im Rahmen der Ehrung von 60 erfolgreichen Polizeisportlerinnen und Polizeisportlern in Wiesbaden bekannt. Die Polizeikommissarin erhielt die Auszeichnung für den Gewinn der Silbermedaille im Siebenkampf bei der Leichtathletik-WM in London.

„Carolin Schäfer hat schon bei den Sommerspielen in Rio 2016 als Fünfte angedeutet, dass künftig mit ihr zu rechnen ist. In London haben sich die Mühen der vielen Trainingsjahre dann endlich ausgezahlt. Sie hat mit ihren fantastischen Leistungen überzeugt und ihre erste internationale Medaille im Siebenkampf gewonnen“, so Peter Beuth, der Caroline Schäfer den Ehrenpreis an ihrem 26. Geburtstag überreichen konnte.

Für den Hessischen Innen- und Sportminister Peter Beuth ist Caroline Schäfer mehr als nur ein Aushängeschild der hessischen Polizei: „Caroline Schäfer steht mit ihrer sympathischen Ausstrahlung für den modernen Polizeiberuf in Hessen. Sie ist ein Vorbild für ihre Kollegen und die gesamte Gesellschaft. Es macht mich als hessischen Innen- und Sportminister jedes Mal sehr stolz, dass hessische Polizistinnen und Polizisten bei nationalen und internationalen Wettkämpfen immer wieder die vordersten Ränge oder sogar eine Stufe auf dem Siegertreppchen erreichen.“

Hintergrund:

Seit 16 Jahren findet jährlich die Ehrung erfolgreicher hessischer Polizeisportlerinnen und Polizeisportler durch den Hessischen Minister des Innern und für Sport persönlich statt. Mit Einführung der Sportfördergruppe im Jahre 2005 wurden der Spitzensportförderung in der hessischen Polizei feste Strukturen gegeben. Dadurch konnten viele junge Talente in den unterschiedlichsten Disziplinen gefördert und ihnen eine berufliche Absicherung geben werden. Christian Reitz (Goldmedaille bei Olympia in London), Mareike Thum (Goldmedaillengewinnerin World-Games 2017 in Breslau), Christian Reichert (Olympiateilnehmer in London), Carolin Schäfer (Olympiateilnehmerin in London und Vizeweltmeisterin im Siebenkampf 2017) sowie weitere Olympiateilnehmer, Deutsche-, Europa- und Weltmeister stehen beispielgebend für das erfolgreiche Projekt der Spitzensportförderung durch die hessische Polizei.

Um die hohen Anforderungen des Studiums auf der einen Seite und des Spitzensports mit Training und Wettkämpfen auf der anderen Seite zu vereinbaren, wurde das Duale Studium bei der Hessischen Polizei eingeführt. Aktuell gehören in Hessen 76 Sportlerinnen und Sportler zur Polizeisportfördergruppe, drei arbeiten im Rahmen der Dualen Karriere in der Verwaltung.

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