Im Rahmen der Zukunftswochen „Ökologie und Ökonomie“ der Hessischen Landesregierung informierte sich Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner heute in der Topfkräuter-Gärtnerei Mulke in Wiesbaden-Delkenheim über die regionale Produktion von Lebensmitteln. Er appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich beim Einkaufen, wo immer möglich, bewusst für regionale Produkte zu entscheiden. „Je frischer ein Produkt ist, umso höher kann sein Gehalt an Vitaminen, Mineralien und sekundären Inhaltsstoffen sein“, unterstrich der Minister und machte zugleich deutlich, dass die regionale Produktion auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze erhalte und durch kurze Transportwege zum Klimaschutz beitrage.

Jugendlichen eine Berufsausbildung ermöglichen

Die seit 1904 in Wiesbaden bestehende Gärtnerei Mulke ermöglicht mit großem Engagement Jugendlichen mit Schwierigkeiten oder Behinderungen eine Berufsausbildung. „Für diese Jugendlichen, aber auch für Migrantinnen und Migranten ist eine Berufsausbildung und ein sicherer Arbeitsplatz von großer Bedeutung, um in unsere Gesellschaft eingebunden und integriert zu werden“, betonte Stefan Grüttner.

Die Gärtnerei Mulke produziert seit 2007 Bio-Topfkräuter. Der familiengeführte Betrieb produziert derzeit auf ca. 1,4 Hektar Gewächshausfläche jährlich rund zwei Millionen Töpfe Topfkräuter, die überwiegend im Lebensmitteleinzelhandel verkauft werden. Die Produktion erfolgt nach den Richtlinien von Bioland e.V.

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Topfkräuter-Gärtnerei Mulke

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