Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute bei der Jubiläumsfeier anlässlich des 70. Jahrestages der Berliner Luftbrücke an die langjährige Verbundenheit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten erinnert und die historische Leistung bei der Versorgung West-Berlins betont. „Wir haben dem amerikanischen Volk sehr viel zu verdanken. Sie haben uns den Frieden und die Demokratie gebracht und es gibt sehr viel, was uns verbindet – unabhängig davon, wer gerade Präsident ist. Heute gedenken wir eines der einschneidenden Ereignisse der jüngeren Geschichte unserer Nation – dem Beginn der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren. Die alliierte Luftbrücke war eine einzigartige Hilfsaktion und ein gigantischer humanitärer Kraftakt. Unsere Freunde und Partner in den Vereinigten Staaten, in Frankreich und im Vereinigten Königreich haben damals die freie Stadt Berlin nicht preisgegeben. Sie haben sich für die Freiheit entschieden. Das ist die historische Leistung. Wie andere Entscheidungen zu dieser Zeit hat auch die Luftbrücke bewirkt, dass aus Gegnern mehr und mehr Partner und Freunde wurden. Daran hat sich bis heute nichts geändert“, sagte Ministerpräsident Bouffier am Denkmal am Frankfurter Flughafen. Ab Juni 1948 wurden mit den sogenannten „Rosinenbombern“ fast 280.000 Flüge mit 2,1 Millionen Tonnen Fracht über die Luftkorridore in den abgeschnittenen Westteil Berlins geflogen, um die Bevölkerung zu versorgen. Am 26. Juni 1948 landete die erste amerikanische Maschine mit Hilfsgütern in Berlin.
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