Der ländliche Raum hat eine hohe Bedeutung für die Landesregierung. Um ihn für die Zukunft zu stärken, setzt die Regierung hierfür in den Jahren 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro an Landesmitteln ein. Teil der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ sind die drei Hessischen Regionalbeauftragten. Sie haben kürzlich ihre Arbeit aufgenommen. „Die Regionalbeauftragten sind Ansprechpartner vor Ort für eine bestmögliche Unterstützung der ländlichen Regionen. Mit ihnen haben wir kurze und schnelle Kommunikations- und Entscheidungswege geschaffen, um auf die Herausforderungen vor Ort reagieren zu können“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. Es gab bereits erste Anfragen aus der Bevölkerung und den kommunalen Verwaltungen an die Regionalbeauftragten. Zudem nahmen diese etwa bei der Übergabe von Förderbescheiden teil.

Zur Person Helmut Scharfenberg

Für den Bereich Mittel- und Westhessen ist Oberst a.D. Helmut Scharfenberg zuständig. Von 2007 bis 2017 war Scharfenberg stellvertretender Kommandeur und Chef des Stabes im Landeskommando Hessen. Dabei war er maßgeblich für die zivil-militärische Zusammenarbeit verantwortlich.
„Ich freue mich, dass ich meine jahrzehntelange Erfahrung als Berufsoffizier einbringen kann, um die Region Mittel- und Westhessen voranzubringen. Ich werde stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden haben. Eine spannende Aufgabe liegt vor uns, ich freue mich auf zahlreiche Anfragen. Der ländliche Raum profitiert in hohem Maße von der Offensive. So wird unter anderem der Ausbau freier WLAN-Hotspots in ländlichen Kommunen mit jährlich einer Million Euro unterstützt. Die Neubesetzung von Landarztstellen fördert die Landesregierung mit einer Million Euro“, sagte Helmut Scharfenberg.

Stärkung des ländlichen Raums in Hessen

Rund 85 Prozent der Fläche Hessens ist ländlich geprägt, jeder zweite Hesse ist auf dem Land zu Hause. Damit diese Regionen stark und attraktiv bleiben, hat das Land Hessen die Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ gestartet. Zudem wurde ein Kabinettsausschuss eingesetzt. In dem großen Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Stärkung des ländlichen Raums sind eine Vielzahl von einzelnen Projekten, Ideen und Förderungen enthalten. Damit die Regionen die bestmögliche Unterstützung erhalten, sind die Regionalbeauftragten erste Ansprechpartner und als ausgewiesene Kenner mit der jeweiligen Situation vor Ort entsprechend gut vertraut. Die Regionalbeauftragten helfen mit der Umsetzung der Landesoffensive ganz konkret den Menschen vor Ort.
„Wir wünschen uns, dass die Regionalbeauftragten künftig in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Sie werden als kompetente und verlässliche Ansprechpartner fungieren und sich mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen austauschen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.
Der Regionalbeauftragte Helmut Scharfenberg ist zuständig für die Landkreise Gießen,
Hochtaunus, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Taunus, Rheingau-Taunus und Vogelsberg. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 0151/53564091, oder per E-Mail an: helmut.scharfenberg@stk.hessen.de

Hintergrund

Mit der Offensive „Land hat Zukunft“ intensiviert die Landesregierung ihre Anstrengungen, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken. Sie setzt hierfür 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte.
Mehr zur Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ steht auf der unten genannten Webseite. Dort sind auch die Anträge für das Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ zu finden.

Links: 
Zur Webseite der Offensive

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