Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu den Plänen von des Opel-Mutterkonzerns PSA, Teile des Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim an den französischen Ingenieurdienstleister Segula Technologies zu geben.

„Gemeinsam die Zukunftsfähigkeit am Standort Rüsselsheim sichern“

„Für die Hessische Landesregierung hat sich nichts an der Einschätzung geändert, dass das Opel-Entwicklungszentrum ein unverzichtbarer Garant für den Fortbestand Opels als eigenständiger Marke ist. Die Zukunftsfähigkeit kann nur gelingen, wenn das Zentrum entsprechend ausgelastet ist. Bei den nun vorliegenden Plänen zu Teilen des Entwicklungszentrums, die offenbar auf lange Sicht in Teilen keine Auslastung mehr erreichen können, ist es wichtig, dass Arbeitnehmerschaft und Betriebsrat eingebunden und „mitgenommen“ werden, um eine verträgliche Lösung für alle Seiten zu erreichen. Die bereits gemeinsam getroffenen Vereinbarungen müssen eingehalten werden, nur so kann in einer fairen Partnerschaft gemeinsam die Zukunftsfähigkeit am Standort Rüsselsheim gesichert werden. Die Arbeitsplatzgarantie bis 2023 muss auch für die Mitarbeiter, die unter einem neuen Eigentümer weiterarbeiten, gewährleistet bleiben. Dazu ist die Hessische Landesregierung auch weiterhin in Gesprächen mit der Opel-Geschäftsführung und dem Betriebsrat“, betonten Ministerpräsident Bouffier und Wirtschaftsminister Al-Wazir in Richtung PSA.
Es sei gut und wichtig, dass Opel die Entwicklungskompetenz auf 15 Kompetenzfeldern für den gesamten PSA-Konzern erhalten hat, darunter so wichtige Felder für die Zukunft des Automobils wie sparsamere Benzinmotoren, alternative Kraftstoffe und Brennstoffzelle. Die Hessische Landesregierung hält es für wichtig, dass möglichst große Teile des Entwicklungszentrums bei Opel verbleiben.

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