„Wir bedauern, dass Teil der gestrigen Einigung von Siemens, dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall auch die perspektivische Schließung des Offenbacher Traditionsstandortes ist. Wir erwarten nun von Siemens, dass das Management kluge und nachhaltige Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeitet. Viele von ihnen haben ihr gesamtes Berufsleben bei Siemens gearbeitet und stehen seit Jahrzehnten treu zum Unternehmen. Die Ankündigung von Siemens, dass der überwiegende Teil der Mitarbeiter - entgegen ursprünglicher Pläne - bei Siemens in der Region verbleiben soll, ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Damit trägt Siemens den Argumenten der Arbeitnehmer und der Hessischen Landesregierung Rechnung“, so Bouffier und Al-Wazir.
„Wir begrüßen den angekündigten Zukunftsfonds zur Aus- und Weiterbildung für nicht weiterbeschäftigte Mitarbeiter. Und wir setzen darauf, dass Siemens gemeinsam mit der Gewerkschaft bis Jahresende eine möglichst sozialverträgliche Gesamtlösung für den Standort Offenbach erarbeitet. An diesem bitteren Tag gibt es für die Siemens-Beschäftigten, die nicht im Unternehmen bleiben können, immerhin die Perspektive, dass der Arbeitsmarkt in Hessen aufnahmefähig ist und Unternehmen händeringend nach Fachkräften suchen“, äußern sich der Hessische Ministerpräsident und der Wirtschaftsminister unisono.

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