Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier lobte bei der Mitgliederversammlung des ADAC Hessen-Thüringen in Frankfurt die Arbeit des Verbandes und nahm zugleich die Automobilhersteller bei der Entschädigung der Dieselfahrer in die Pflicht. „Die Automobilbranche ist für die deutsche und die hessische Wirtschaft hinsichtlich Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Exportleistung von enormer Bedeutung. Leider haben die Autokonzerne mit den Manipulationen bei den Abgaswerten bei Dieselfahrzeugen viel Vertrauen bei den PKW-Haltern verspielt. Die Verbraucher benötigen bei Kauf und Nutzung ihres Autos Klarheit, weshalb wieder Verlässlichkeit und Vertrauen in die Produkte aufgebaut werden müssen. Denn auch der Diesel muss eine Zukunft haben und die Menschen sollen sich darauf verlassen können, ihn weiterhin zu fahren. Für den von ihnen verursachten Schaden müssen die Automobilkonzerne die Dieselfahrer entsprechend entschädigen“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Dank für ehrenamtliches Engagament

„Der ADAC zählt mit bundesweit rund 20 Millionen Mitgliedern – mehr als 2,1 Millionen in Hessen und Thüringen – zu den erfolgreichsten Vereinen, auch im weltweiten Vergleich. Seit über 100 Jahren ermöglicht der Mobilitätsclub seinen Mitgliedern ‚einfach sicher unterwegs‘ zu sein. Dabei ist es besonders eindrucksvoll, dass dieses Ziel immer wieder den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen angepasst wird. Heute wird daran gearbeitet, die Herausforderungen von Digitalisierung, Umweltschutz und Vernetzung zum Bestandteil des Fortkommens zu entwickeln. Angesichts der Vielfalt dieses Engagements – von der bekannten Pannenhilfe über Service und Beratung, über Touristik und Freizeit bis hin zu Sicherheit, Nachhaltigkeit und Rechtsschutz – danke ich den Haupt- und Ehrenamtlichen des ADAC für ein vielseitiges und reiches ehrenamtliches Engagement“, so Volker Bouffier in seinem Grußwort.

Für Respekt und Sicherheit auf Hessens Straßen

Abschließend dankte der Ministerpräsident dem ADAC Hessen-Thüringen für sein Engagement anlässlich des „Jahrs des Respekts“ der Hessischen Landesregierung, mit dem ein deutliches Zeichen gegen Hass, Beleidigungen und Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft gesetzt wurde. „Dank der tatkräftigen Unterstützung des ADAC konnten wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, wie wichtig der gegenseitige Respekt im Straßenverkehr ist. Das Drängeln und Hupen auf der Autobahn, das Überfahren von Zebrastreifen oder die Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern – jeder erlebt das auf unseren Straßen. Gemeinsam mit dem Bündnis ‚Sicher unterwegs in Hessen‘ wurde auf Plakatwänden im ganzen Land für eine rücksichtsvolle Fahrweise geworben“, sagte Volker Bouffier.

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