Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat bei seiner Sommerreise unter dem Titel „Hessen hat Zukunft“ vier Projekte und Institutionen besucht, die beispielhaft für das breite Spektrum der exzellenten Fähigkeiten und Leistungen der Menschen in Hessen stehen. „Hessen ist eines der stärksten Länder in der Bundesrepublik, das ist ein Verdienst der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Politik. Hessen ist sicher mit einer historisch geringen Kriminalitätsrate. Wirtschaftlich ist es herausragend mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Und niemand gibt so viel Geld für die Bildung aus wie wir. Das ist die Grundlage für unsere Zukunftsfähigkeit“, sagte der Ministerpräsident.
Die Zukunftsfähigkeit zeigt sich in ganz unterschiedlichen Formen, in den Ballungsräumen als auch in ländlichen Regionen: Der Regierungschef besuchte eine durch die Finanzierung der Landesregierung für sechs Stunden pro Tag beitragsfreie Kindertagesstätte in Bad Vilbel und gab in der „Krone“ in Körle den Startschuss für den Wettbewerb „Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“. Im Robotiklabor der Universität Kassel informierte sich Volker Bouffier über die zukünftige Kooperation von Menschen und Robotern in der Arbeitswelt. Zum Abschluss zeichnete er die Freiwillige Feuerwehr Marburg, stellvertretend für alle hessischen Freiwilligen Feuerwehren, als „Menschen des Respekts“ aus. „Alle vier Stationen zeigen, dass unser Land zukunftsfähig ist. Wir investieren in die gute Zukunft unserer Kinder, fördern die Gemeinschaft auf dem Land, stärken das ehrenamtliche Engagement und gestalten die Arbeitsplätze von morgen“, so Ministerpräsident Bouffier.

Erste Station

Bei der ersten Station der Sommerreise in der städtischen Kita „Trauminsel“ in Bad Vilbel-Dortelweil zeigte sich die erhebliche finanzielle Entlastung, die die Hessische Landesregierung Familien mit Kindern ermöglicht. Seit dem 1. August 2018 zahlen Eltern für die Betreuung ihrer Kinder vom vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt für bis zu sechs Stunden täglich keine Kita-Beiträge mehr. Möglich wird dies durch insgesamt 440 Millionen Euro, die das Land Hessen für 2018/19 bereitgestellt hat. Von der Beitragsfreiheit profitieren auch die Eltern in Bad Vilbel, weil die Stadt die Förderung des Landes angenommen und die Gebühren entsprechend gesenkt hat. „Wir schreiben in Hessen Familiensinn groß und unterstützen Familien mit ganzer Kraft. Im Schnitt sparen Familien in den drei Jahren pro Kind rund 5.000 Euro. Das ist eine ebenso wichtige wie spürbare finanzielle Entlastung der Eltern. Mit der Beitragsfreiheit investieren wir in das Wichtigste, was wir haben: die Zukunft unserer Kinder“, so der Regierungschef.

Zweite Station

Bei der zweiten Station in Körle im Schwalm-Eder-Kreis stand die Zukunft der Dorfgasthäuser im Mittelpunkt. Diese fungieren im ländlichen Raum oftmals als beliebte Treffpunkte für die Bürgerinnen und Bürger und werden für Feste, Versammlungen und Familienfeiern genutzt. Sie ersetzen in diesen Fällen das Dorfgemeinschaftshaus, entsprechend groß ist das Interesse an ihrem Erhalt. In Körle wird das Gasthaus „Zur Krone“ auf Initiative des gleichnamigen Fördervereins, der Träger des Hauses ist, verschönert. Dazu überreichte Ministerpräsident Bouffier einen Förderbescheid aus dem Landesprogramm „STARKES DORF – Wir machen mit!“. Der Besuch in Körle war gleichzeitig der Startschuss für den Wettbewerb „Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“. Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten wird dieser vom Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen und dem Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz getragen. „Die Landesregierung hat die Förderung der ländlichen Regionen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. 1,8 Milliarden Euro Landesmittel stehen beim Förderprogramm ‚Land hat Zukunft – Heimat Hessen‘ zur Verfügung. Wir wollen, dass die Menschen überall gut leben können – in Frankfurt wie in Körle. Da Dorfgasthäuser den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigen, macht sich die Landesregierung für deren Erhalt stark. Daher unterstützen wir den Wettbewerb sehr gerne“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Dritte Station

Im Robotiklabor der Universität Kassel forschen die Wissenschaftler, wie in naher Zukunft Menschen und Maschinen effizient und sinnvoll in der Arbeitswelt kooperieren können. Das Fachgebiet wurde 1982 als erste universitäre Einrichtung in Deutschland gegründet, die sich schwerpunktmäßig mit der Mensch-Maschine-Systemforschung beschäftigt. Bei der dritten Station seiner Sommerreise sagte Regierungschef Bouffier: „Wie die Arbeitsplätze der Zukunft mit den Einflüssen von der Digitalisierung und Robotik aussehen, wird auch an hessischen Hochschulen eindrucksvoll erforscht. Hier zeigt sich, welch exzellente Forschung auf diesem Gebiet betrieben wird und was heute bereits technisch möglich ist, beispielsweise in der industriellen Montage. Wichtig ist, dass dabei der Mensch und der Nutzen für die Gesellschaft insgesamt im Vordergrund stehen – das ist zukunftsträchtiger Fortschritt.“

Vierte Station

Bei seiner vierten Station zeichnete Ministerpräsident Volker Bouffier das gesamte Team der Freiwilligen Feuerwehr Marburg, stellvertretend für alle Freiwilligen Feuerwehren in Hessen, als „Menschen des Respekts“ aus. Mit der Ehrung von Alltagshelden und Vorbildern für respektvolles Verhalten und Handeln wirbt die Landesregierung für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander und unterstützt den Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Respekt vor den Helfern und die Förderung des Ehrenamts sollen so zum Ausdruck kommen. Zudem unterstützt das Land die Kommunen beim Brandschutz. „Zur Zukunft einer Gesellschaft gehört auch der respektvolle Umgang und die Rücksichtnahme im Alltag, das ist heute wichtiger denn je. Unsere Rettungskräfte arbeiten für uns zu jeder Tages- und Nachtzeit, an den Wochenenden und Feiertagen und sorgen für Hilfe und Schutz der Bevölkerung – viele davon ehrenamtlich. Sie kümmern sich darum, dass wir alle unbeschwerter und sicher leben können. Wir wollen besonders an diese stillen Helden des Alltags erinnern, denn ihr Einsatz für uns und die Gesellschaft ist nicht selbstverständlich. Sie verdienen dafür unsere Anerkennung, unseren Respekt und einfach ein ganz großes Dankeschön“, so Bouffier.

Links:
Zur Sommerreise im Zeitstrahl

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