Einzigartige Kirche in der Region

„Die Kirche Maria Hilf in Trutzhain ist mit Ihrer besonders charakteristischen Form in der Region einzigartig. Sie ist nicht nur als Kulturdenkmal von Bedeutung, sondern auch wesentlich für die Identität des Ortes. Aus diesem Grund ist sie aus Sicht der Denkmalpflege besonders erhaltenswert. Schließlich zeigt der Schutz von Denkmälern die Wertschätzung, die man der Kultur seines Landes entgegenbringt“, sagte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Prägender Bau der 60er Jahre

Die denkmalgeschützte Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ in Trutzhain ist ein prägender Bau der frühen sechziger Jahre. Errichtet nach den Plänen des Kasseler Architekten Josef Bieling, entspricht sie dem Typus einer Zeltkirche auf rechteckigem Grundriss mit expressiver Dreiecksfassade. Charakteristisch für den Entwurf ist das Dach, welches das Gebäude zeltartig umhüllt und das landschaftsräumlich von großer Strahlkraft ist. Die komplett verglaste Fassade, die dem Äußeren eine kleinteilige Struktur und dem Inneren farbig glühendes Licht verleiht, hebt sich optisch von den  angrenzenden Bauten ab.

150.000 Euro vom Land

 „Dach und Glasfassade der Kirche weisen mittlerweile deutliche Schäden auf, die der Sanierung bedürfen. Ich freue mich sehr, dass wir diese Arbeiten mit 150.000 Euro aus den Mitteln des Landes für die Denkmalpflege unterstützen können“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.
Das Land Hessen unterstützt die Eigentümerinnen und Eigentümer oder sonstige Unterhaltspflichtige bei der Unterhaltung ihrer Kulturdenkmäler mit Zuwendungen nach den Richtlinien des Landes für die Denkmalförderung. Hierfür stellt das Land Hessen jährlich rund 8 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

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