Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Brüder-Grimm-Festspiele in diesem Jahr mit 55.000 Euro. Das sind 5.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Vom 11. Mai bis zum 29. Juli 2018 bringt das Festival in der mittlerweile 34. Saison hochklassiges Freiluft-Theater auf die Bühne.

Ein Höhepunkt der Freiluftsaison

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die Brüder-Grimm-Festspiele gehören zu den Höhepunkten der Freiluftsaison und haben sich trotz der mehr als 70.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr ihren familiären Charme bewahrt. Die idyllische Lage im Park Philippsruhe zwischen Schloss und Main sowie ein jedes Jahr aufs Neue liebevoll zusammengestelltes, hochwertiges Bühnenprogramm macht aus dem Festivalbesuch einen Genuss.“

Märchenhafte Aufführungen

Mit der Sommertheater-Reihe ehrt die Stadt Hanau die deutschen Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, die in Hanau geboren wurden. Entsprechend märchenhaft sind auch die Aufführungen: In diesem Jahr stehen die Inszenierungen „Dornröschen“, „Der Froschkönig“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ auf dem Spielplan der Brüder-Grimm-Festspiele. Diese Auswahl ergänzt Intendant Frank-Lorenz Engel mit der Komödie „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ in der Reihe „Grimm Zeitgenossen“ sowie durch „Die Leiden des jungen Werther“ in der Reihe „Junge Talente“. Spielstätte ist das überdachte Amphitheater im Park von Schloss Philippsruhe; die Aufführungen von „Die Leiden des jungen Werther“ finden vor der Kulisse der Ruine der Wallonisch-Niederländischen Kirche in Hanau statt.

Lebt vom Engagement der Menschen

„Ein Theaterfestival wie die Brüder-Grimm-Spiele lebt auch vom Engagement der Menschen vor Ort. Unsere Förderung ist auch Ausdruck der Anerkennung für diese Arbeit: Nach 50.000 Euro im vergangenen Jahr haben wir in diesem Jahr unsere Unterstützung auf 55.000 Euro erhöht – und setzen damit die stetige Verbesserung der hessischen Sommerfestspiele in Hanau, Bad Vilbel und weiteren Standorten fort“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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