Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Landeselternbeirats (LEB) von Hessen betonte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute in Wiesbaden: „Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Kinder heranwachsen, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geändert und das erzieherische Miteinander stark beeinflusst. Über all die Jahre konstant geblieben ist aber das große Engagement der Elternschaft. Die Mitglieder des Landeselternbeirats sind wichtige und verlässliche Partner, die ihre Sicht in bildungspolitische Debatten einbringen, wertvolle Anregungen für die Gestaltung des Schulwesens geben und tatkräftig mit anpacken.“

Ausdruck des ungebrochenen Interesses an Bildungsfragen

Unter anderem benötigen Entscheidungen zu den Kerncurricula, Lehrplänen und Prüfungsordnungen der Zustimmung des LEB. Einer Anhörung der Elternvertretung bedarf es außerdem bei baulichen Vorhaben, der Ausstattung mit Lernmitteln und den Unterricht betreffenden wichtigen Maßnahmen. Bereits zur Neuwahl des Vorstands im Mai brachte der Kultusminister den Wunsch nach einer weiterhin guten Zusammenarbeit zum Ausdruck, indem er sagte: „Die Förderung ehrenamtlichen Engagements ist einer der zentralen Bausteine unserer Regierungspolitik. Dass wir hessenweit auf eine derart rege Beteiligung der Elternbeiräte setzen können, ist Ausdruck des ungebrochenen Interesses an Bildungsfragen. Wir nehmen die Anliegen auch in Zukunft ernst und tragen so gemeinsam zum Gelingen des Bildungs- und Erziehungsauftrags bei.“

Daran knüpfte er heute an: „Der Landeselternbeirat ist für uns als Sprachrohr des Elternwillens unverzichtbar, bietet er doch zahlreiche Möglichkeiten zu Zusammenarbeit und Austausch. Auch wenn im politischen Diskurs durchaus unterschiedliche Vorstellungen herrschen mögen, ist allen Mitwirkenden doch letztlich immer klar: Zentral ist das Wohl der Schülerinnen und Schüler. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, der hessischen Elternvertretung zu diesem Jubiläum zu gratulieren.“

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