Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander hat sich heute sehr erfreut über die jüngsten Ergebnisse der Caritas-Bildungsstudie 2017 zum Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss gezeigt: „Jeder Schülerin oder jeder Schüler, der die Schule ohne einen Abschluss verlässt, ist ein Schüler zu viel. Die heute präsentierten Ergebnisse bestätigen uns darin, dass wir auf einem guten Weg sind und unsere Bemühungen fruchten.“ Während die bundesweite Quote der Schulabbrecher von 5,7 auf 5,9 gestiegen ist, konnte Hessen dem Trend trotzen und einen erfreulichen Rückgang von 4,9 auf 4,2 Prozent verzeichnen. Damit liegt Hessen nicht nur bundesweit an der Spitze, sondern weist zusammen mit Brandenburg auch den stärksten Rückgang aller Bundesländer auf. Im Zeitraum von 2006 bis zur heutigen Studie mit Daten aus dem Jahr 2015 konnte Hessen den Anteil von 8,2 auf 4,2 Prozent nahezu halbieren.

Die Senkung der Schulabbrecher-Quote wurde im Rahmen der Qualitätsinitiative „Aufstieg durch Bildung – Die Qualifizierungsinitiative für Deutschland“ im Jahr 2006 zwischen Bund und Ländern verabredet. Auf Grundlage dieser Vereinbarung wurde in Hessen beispielsweise das Programm Praxis und Schule (PuSch) auf den Weg gebracht, das abschlussgefährdete Schülerinnen und Schülern an Schulen mit Hauptschulbildungsgang oder Jugendliche ohne Abschluss an beruflichen Schulen in speziell hierfür eingerichteten Lerngruppen und mithilfe intensiver sozialpädagogischer Begleitung dabei unterstützt, doch noch ihren Hauptschulabschluss zu erwerben. So konnten seit dem Start über 2.000 Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Darüber hinaus hat Hessen seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Schulpolitik auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler gelegt. Maßnahmen, die in dem Zusammenhang hervorzuheben sind, sind u.a. die Einführung der sozialindizierten Lehrerzuweisung, die zusätzliche Fördermöglichkeit eröffnet, und ein stärkerer Fokus auf die Berufsorientierung. „Wir dürfen uns keinesfalls auf den erfreulichen Zahlen ausruhen, sondern sie vielmehr als Motivation sehen, unsere Bemühungen weiter auszubauen und die Quote weiter stetig zu senken. Dies sind wir den Jugendlichen schuldig“, so der Kultusminister. Die heute präsentierten Ergebnisse bestätigen uns darin, dass wir auf einem guten Weg sind und unsere Bemühungen fruchten.“ Während die bundesweite Quote der Schulabbrecher von 5,7 auf 5,9 gestiegen ist, konnte Hessen dem Trend trotzen und einen erfreulichen Rückgang von 4,9 auf 4,2 Prozent verzeichnen. Damit liegt Hessen nicht nur bundesweit an der Spitze, sondern weist zusammen mit Brandenburg auch den stärksten Rückgang aller Bundesländer auf. Im Zeitraum von 2006 bis zur heutigen Studie mit Daten aus dem Jahr 2015 konnte Hessen den Anteil von 8,2 auf 4,2 Prozent nahezu halbieren.

Die Senkung der Schulabbrecher-Quote wurde im Rahmen der Qualitätsinitiative „Aufstieg durch Bildung – Die Qualifizierungsinitiative für Deutschland“ im Jahr 2006 zwischen Bund und Ländern verabredet. Auf Grundlage dieser Vereinbarung wurde in Hessen beispielsweise das Programm Praxis und Schule (PuSch) auf den Weg gebracht, das abschlussgefährdete Schülerinnen und Schülern an Schulen mit Hauptschulbildungsgang oder Jugendliche ohne Abschluss an beruflichen Schulen in speziell hierfür eingerichteten Lerngruppen und mithilfe intensiver sozialpädagogischer Begleitung dabei unterstützt, doch noch ihren Hauptschulabschluss zu erwerben. So konnten seit dem Start über 2.000 Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Darüber hinaus hat Hessen seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Schulpolitik auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler gelegt. Maßnahmen, die in dem Zusammenhang hervorzuheben sind, sind u.a. die Einführung der sozialindizierten Lehrerzuweisung, die zusätzliche Fördermöglichkeit eröffnet, und ein stärkerer Fokus auf die Berufsorientierung. „Wir dürfen uns keinesfalls auf den erfreulichen Zahlen ausruhen, sondern sie vielmehr als Motivation sehen, unsere Bemühungen weiter auszubauen und die Quote weiter stetig zu senken. Dies sind wir den Jugendlichen schuldig“, so der Kultusminister.

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