Berufliche Gymnasien sind ein attraktives Bildungsangebot, denn die Schülerinnen und Schüler erwerben dort nicht nur ihr Abitur, sondern erhalten parallel dazu bereits fundierte Fachkenntnisse für einen späteren Ausbildungsberuf oder den Besuch einer Hochschule. Beim Besuch der Wiesbadener Friedrich-List-Schule im Rahmen der Zukunftswochen „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ hat sich Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute von den vielfältigen Bildungsangeboten der Schule überzeugt. Dazu nahm er zunächst am berufsbezogenen Fachunterricht der Veranstaltungskaufleute teil, bevor er sich einen Leistungskurs im Fach Datenverarbeitungstechnik anschaute. „Schülerinnen und Schüler, die schon frühzeitig wissen, was sie in ihrem späteren beruflichen Leben einmal machen wollen, sind an beruflichen Gymnasien bestens aufgehoben. Es freut mich zu sehen, dass die Friedrich-List-Schule in Kooperation mit den umliegenden  beruflichen Gymnasien zahlreiche zukunftsweisende Fachrichtungen wie etwa die Informatik oder Gestaltungs- und Medientechnik bereithält und ihre Schülerinnen und Schüler damit schon heute fit für den Berufsalltag von morgen macht.“
Die Schule ist mit derzeit 720 Schülerinnen und Schülern eines der größten beruflichen Gymnasien Hessens. Neben den Fachrichtungen Wirtschaft und Datenverarbeitungstechnik gelingt es ihr dank der Zusammenarbeit mit der Louise-Schröder-Schule, der Kerschensteinerschule sowie der Friedrich-Ebert-Schule, fachspezifische Schwerpunkte in den Bereichen Gesundheit, Chemietechnik sowie Gestaltungs- und Medientechnik zu setzen. Dazu wechseln sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler je nach Bedarf die Standorte. Hiervon zeigte sich der Minister begeistert: „Einmal mehr wird deutlich, dass Kooperationen im Bereich der beruflichen Schulen ein breites fachliches Angebot ermöglichen. Die Schulleitungen verstehen es, diese logistische Koordinationsaufgabe mit Bravour zu meistern und den Schülerinnen und Schülern ein abgestimmtes und ausgewogenes Bildungsangebot zu machen. Die gelebte Flexibilität ist eine Kompetenz, die den Absolventinnen und Absolventen auf ihrem späteren beruflichen Werdegang sehr behilflich sein kann.“

Hintergrund:

Die Mitglieder der Landesregierung besuchen in den kommenden Monaten eine Vielzahl unterschiedlicher Einrichtungen, Projekte und Institutionen, die für die Zukunftsfähigkeit des Landes stehen und die Themen Wachstum, Wohlstand, Umweltschutz, die Attraktivität von Stadt und Land sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt behandeln. Dabei werden sie sich auch über künftige Anforderungen an die Politik sowie über Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger informieren.

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