Hessens Schülerinnen und Schüler haben schon in zahlreichen Wettbewerben ihr Können unter Beweis gestellt – nun auch wieder beim Bundesfinale von „Jugend forscht“, das in Darmstadt und damit erstmalig seit 16 Jahren in Hessen ausgetragen wurde. Gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichte Hessens Kultusminister und 1. Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, beim Finale im Darmstadtium die Preise für die erfolgreichen Jungforscherinnen und Jungforscher. Bei der Preisverleihung sagte der Kultusminister: „Das Niveau und die Ideenvielfalt sind mehr als beeindruckend. Die zahlreichen Projekte machen deutlich, wie kreativ und wissbegierig junge Menschen sein können. Dass unter den Preisträgerinnen und Preisträgern derart viele aus Hessen sind, freut mich natürlich umso mehr und erfüllt mich mit Stolz.“

13 hessische Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet

Insgesamt 182 Forschertalente qualifizierten sich in landesweiten Vorentscheiden und  stellten sich am vergangenen Wochenende dem kritischen Blick der Jury des Bundeswettbewerbs. Aus Hessen wurden 13 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die mit folgenden Projekten Preise in den verschiedenen Kategorien gewannen:
- Anna Fleck vom Marianum Fulda sowie ihr Bruder Adrian Fleck von der Ferdinand-Braun-Schule Fulda gewannen den Sonderpreis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit mit ihrem Projekt FleckProtec – Gelenkschutz aus Speisestärke,
- Jule Thaetner vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel für ihre Idee einer Verfahrensentwicklung zur thermografischen Brustkrebsdiagnose,
- Jochan Brede, Jannik Meyer und Tristan Brechtken vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel für ihr Projekt Laser Speckle,
- Lena Kemper, Luisa Gagalik und Gyulten Mangova vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel für ihr Projekt Platin-Nanopartikel für saubere Luft,
- Jessica Grabowski, Annalena Bödiker, und Felicia Walter von der Jacob-Grimm-Schule Kassel für ihren Gentest auf Rosenkohltoleranz,
- Robin Christ, Lessing-Gymnasium Lampertheim für seine Idee der Entwicklung eines hochparallelen BEM-Solvers.
Zum Abschluss der Preisverleihung betonte Lorz, welch hohen Stellenwert die Forschungsförderung in Hessen habe und dankte den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern: „Bei diesen jungen Forschertalenten brauche ich mir keine Sorgen um die Zukunft unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts zu machen. Ich freue mich für jeden Einzelnen und wünsche weiterhin viel Erfolg beim Forschen. Ich bin mir sicher: Einer glänzenden Karriere steht nichts im Wege!“

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