Ich freue mich sehr, dass ich pünktlich zum Start des Ausbildungsjahres dieses neue Ausbildungszentrum am Amtsgericht Frankfurt am Main eröffnen darf. Noch mehr freue ich mich aber, dass unsere hessische Justiz attraktiv für junge Menschen ist, die sich hier ausbilden lassen und damit ihr Interesse am Rechtsstaat bekunden. Denn ich darf heute 61 neue Auszubildende für das Jahr 2018 ganz herzlich begrüßen. Das sind deutlich mehr Auszubildende als in den Jahren zuvor, was mich ganz besonders freut“, sagte die Justizministerin in ihrer Eröffnungsrede und fügte hinzu: „Die bisher auf vier Standorte verteilten Ausbildungskanzleien des Amtsgerichts Frankfurt am Main wurden zu einem Ausbildungszentrum räumlich zusammengeführt, um so die bestmöglichen Rahmenbedingungen für unsere Auszubildenden zu schaffen. Im Jahr 2020 werden auch die derzeit noch in den Gebäuden A, E und F untergebrachten Ausbildungskanzleien ins Ausbildungszentrum in der Bleichstraße umziehen. Insgesamt werden ab dem Jahr 2020 über 4.700 Quadratmeter für das neue Ausbildungszentrum zur Verfügung stehen“, so die Justizministerin.

Berufschancen sind hervorragend

Die Justizministerin hob die positiven Auswirkungen des Justizaufbauprogramms hervor. „Seit 2014 wurde der Personalabbau gestoppt und wieder Personal in die Justiz eingestellt. Seither sind 500 neue Stellen geschaffen worden. Der Doppelhaushalt 2018/2019 sieht weitere Maßnahmen des Personalaufbaus vor. Damit ist die Justiz für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen hervorragend aufgestellt“, sagte Justizministerin Kühne-Hörmann und führte weiter aus: „Die Berufschancen in der hessischen Justiz sind wegen der steigenden Nachfrage nach qualifiziertem Personal und der demographischen Entwicklung hervorragend. Es gibt neue Stellen, flexible Arbeitszeitregelungen und eine gute Bezahlung. Dies gilt für alle Bereiche in der Gerichtsbarkeit und gibt unseren jungen Nachwuchskräften einen sicheren Arbeitsplatz und Planungssicherheit für die Zukunft. Denn für eine funktionstüchtige Justiz ist es unabdingbar, nicht nur genügend Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte zu haben, sondern insbesondere auch hochqualifiziertes und motiviertes nichtrichterliches Personal“, so Eva Kühne-Hörmann.

Abschließend wandte sich die Justizministerin noch einmal an die Auszubildenden. „Liebe Auszubildende, nun freue ich mich, das Ausbildungszentrum zu eröffnen. Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Bleiben Sie weiter engagiert und nutzen Sie die Chancen, die Ihnen die hessische Justiz bietet“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

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