Das Land Hessen hat den Landkreis Limburg-Weilburg darüber informiert, dass den Geschädigten des Unwetters vom 5. Juli 2018 Finanzhilfen in Höhe von insgesamt bis zu 40.000 Euro gewährt werden können. So wurden bereits an sechs Geschädigte rund 23.000 Euro ausgezahlt. Heftige Gewitter und Starkregen hatten im vergangenen Jahr in mehreren Kommunen des Landkreises zu Überflutungen geführt. Besonders betroffen waren die Städte Runkel, Villmar und Weilmünster sowie die Gemeinde Weinbach. Eine Schadenskommission des Kreises hat die angemeldeten Schäden der betroffenen Bürgerinnen und Bürger geprüft.

„Wir lassen die Betroffenen nicht alleine“

„Die Hessische Landesregierung hält Wort und hilft den von Unwetter betroffenen Bürgerinnen und Bürgern. Wir unterstützen mit den Finanzhilfen diejenigen Personen und Gewerbebetriebe in den besonders betroffenen Orts- und Stadtteilen, die aufgrund der Wetterereignisse am 5. Juli 2018 in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind. Wir lassen die Betroffenen in dieser schwierigen Situation nicht alleine und unterstützen finanziell, wo Hilfe dringend benötigt wird“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Aufgrund der entstandenen Unwetterschäden im Landkreis Limburg-Weilburg wurde bereits im vergangenen Jahr gemäß den Richtlinien für die Gewährung staatlicher Finanzhilfen bei Elementarschäden beim Kreisausschuss des Landkreises eine Schadenskommission gebildet.

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