Hessens Innenminister Peter Beuth hat der Stadt Taunusstein einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro aus dem Programm Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) für die Errichtung eines „Zentralen Dienstleistungs- und Service-Zentrums für Feuerwehren“ überreicht. Taunusstein bündelt wichtige Wartungs- und Pflegeaufgaben im Feuerwehrbereich durch Kooperationen mit insgesamt vier weiteren Kommunen aus dem Untertaunus.

„Tolles Projekt mit Vorbildcharakter.“

„Von der Errichtung eines ‚Zentralen Dienstleistungs- und Servicezentrums‘ in Taunusstein profitieren alle beteiligten Kommunen gleichermaßen. Sowohl die Städte Taunusstein und Idstein, als auch die Gemeinden Hohenstein, Hünstetten und Waldems erreichen durch die Partnerschaft einen Synergieeffekt, der zu einem Effizienzgewinn und damit zu deutlichen Kosteneinsparungen für alle Kommunen führen wird. Die Zusammenarbeit im Bereich der Schlauchpflege sowie der Reinigung und Pflege von Feuerwehrschutzkleidung ist ein tolles Projekt mit Vorbildcharakter für weitere Kommunen in ganz Hessen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Die Stadt Taunusstein stellt für die Vertragspartner die Schlauchpflegeanlage am Feuerwehr-Standort Taunusstein-Hahn zur Verfügung und führt für die kooperierenden Kommunen die Reinigung der Schutzbekleidung durch. Insgesamt wurden zwei öffentlich-rechtliche Vereinbarungen getroffen. Für die Kooperation im Bereich der Schlauchpflege mit der Stadt Idstein und der Gemeinde Hohenstein wurde eigens eine neue Anlage angeschafft. Neben dieser betreibt die Stadt Taunusstein auch eine Reinigungsanlage für Feuerwehrschutzkleidung und bietet diese Dienstleistung für weitere Kommunen an. Die Stadt Idstein sowie die Gemeinden Hohenstein, Hünstetten und Waldems nutzen die Anlage im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit bereits.

„Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit der Kommunen aus dem Untertaunus werden feuerwehrtechnische Aufgaben nunmehr gebündelt wahrgenommen. Somit werden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von zeitintensiven und haftungsrechtlich relevanten Wartungsaufgaben entlastet. Die kooperierenden Gemeinden sparen Personal, aber vor allem auch Geld ein und können so personelle und finanzielle Ressourcen zielgerichteter verwenden“, so Innenminister Peter Beuth.

Hintergrund zur Interkommunalen Zusammenarbeit:

Die Hessische Landesregierung hat ein eigenes Programm zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden sowie Landkreisen gestartet. Dadurch wird die Zusammenarbeit mit Zuweisungen an die Kommunen wie in keinem anderen Bundesland unterstützt und gefördert. Seit Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung vom August 2008 wurden insgesamt mehr als 252 Bewilligungen mit einer Gesamtsumme von rund 17,9 Millionen Euro, bei einer Beteiligung von 380 Kommunen, ausgesprochen.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag