Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat anlässlich der Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag des Frankfurter Stadtteils Sossenheim ein Grußwort gesprochen und bei diesem Festakt die Verbundenheit und die intakte Gemeinschaft des Frankfurter Stadtteils hervorgehoben.

„Die Feierlichkeiten zeigen großen Gemeinsinn in Sossenheim.“

„Die Kenntnis der Geschichte seiner engeren Umgebung, das daraus historische Bewusstsein und gewachsene Heimatgefühl sind gerade in unserer modernen, schnelllebigen Zeit wichtige Grundlage für die Identitätsbildung unserer Städte und Gemeinden. Das Begehen der Feierlichkeiten zeigt daher mehr als eindrucksvoll den großen Gemeinsinn in Sossenheim, der seit 800 Jahren Quelle des Zusammenhalts ist“, so Minister Peter Beuth.
Der Staatsminister dankte allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Feierlichkeiten zum 800. Jubiläum. Mehr als 40 Sossenheimer Vereine sind 2018 an der Durchführung von Veranstaltungen beteiligt. Neben dem Festakt findet vom 16. Bis 19. August ein großes Festwochenende statt. Auch eine Ausstellung zur Geschichte von Sossenheim wurde ins Leben gerufen. Sie wird am 21. September der Öffentlichkeit präsentiert.

Erstmals im Jahr 1218 erwähnt

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Sossenheim in einer Schenkungsurkunde des Mainzer Erzbischofs im Jahre 1218. Darin bestätigte der Erzbischof von Mainz dem Mainzer Liebfrauenstift das Patronat und die Einkünfte aus der Pfarrei Nied mit den ihr zugehörigen Gemeinden Sossenheim und Griesheim. 1928 wurde der Ort mit seinen damals 4.800 Einwohnern nach Frankfurt eingemeindet, weil man Platz für künftige Arbeitersiedlungen vorrätig halten wollte. Der Name Sossenheim geht vermutlich auf einen fränkischen Adligen namens „Suzo“ zurück, der im 6. oder 7. Jahrhundert im heutigen Stadtteil von Frankfurt sein Heim errichtete.

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