Mit zwei Aktionswochen macht die Hessische Polizei landesweit mit vielfältigen Präventionsmaßnahmen aber auch mit gezielten Kontrollen auf die Thematik „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ aufmerksam. Dies gab Innenminister Peter Beuth heute in Wiesbaden bekannt.

Durch Informationen und Kontrollen sensibilisieren

„Die Hessische Polizei wird in den kommenden beiden Wochen mit verstärkten Kontrollen und Informationen den Fokus auf das Thema ‚schwächere Verkehrsteilnehmer‘ legen und dabei mit Informationen und verstärkten Kontrollen für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Besonders ältere Menschen und Kinder machen aufgrund ihres Alters im Straßenverkehr Fehler, da sie auf gefährliche Situationen häufig anders reagieren oder Gefahren anders einschätzen. Nehmen Sie Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch auf Radfahrer und Fußgänger”, so Peter Beuth.
Bis zum 3. Juni dauern die Aktionswochen an. Die Gesamteinsatzleitung für die landesweiten Maßnahmen obliegt während dieser Zeit dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main. Ein Schwerpunkt der Kontrollen sind stark frequentierte unfallbelastete Fuß- und Radwege sowie Lichtsignalanlagen, Schulen, Kindergärten und Seniorenheime. Hier wird die Polizei Rotlichtverstöße durch Fußgänger, Fahrradfahrer und Kraftfahrzeugführer, Ablenkungen durch die Nutzung von Smartphones, die Benutzung der Fahrbahnen durch Fahrradfahrer, Parkverstöße auf Fuß- und Radwegen sowie Alkohol-, Drogen- und Medikamentenbeeinflussung von Fahrradfahrern und Kraftfahrzeugführern kontrollieren. Im Bereich des Straßenverkehrs wird ferner die ordnungsgemäße Nutzung von Sicherheitseinrichtungen (Gurte, Kindersitz und Fahrradhelm) und die generelle Verkehrssicherheit von Fahrrädern überprüft. Im Rahmen der Prävention wird die Polizei allen Verkehrsteilnehmern wertvolle Tipps zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr geben.

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