Der Hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth hat heute an der Einweihung des neuen Kunstrasenspielfeldes des „Transfer- und Anwendungszentrums Kassel“ (TASK) teilgenommen. Das Land unterstützte dieses Vorhaben sowie den Bau einer Drei-Felder-Halle, aus dem Sonderinvestitionsprogramm ‚Herausragende Sportanlagen‘ mit einer Gesamtförderung von fast 2,4 Millionen Euro.
„Mit der Einweihung des Kunstrasenplatzes und dem Bau der Drei-Felder-Halle sind die notwendigen Voraussetzungen dafür gegeben, damit das ‚Transfer- und Anwendungszentrum Kassel‘ seine Arbeit aufnehmen kann. Mit der Fördersumme in Höhe von 2,4 Millionen Euro hat das Land seinen Beitrag dazu geleistet, dass der Sportstandort Kassel gestärkt, weiterentwickelt und fit für die Zukunft gemacht wird. Bei TASK handelt es sich um ein herausragendes Projekt. Es verfolgt die Idee, neue und praxisbezogene Impulse zu schaffen, um Menschen in Nordhessen nachhaltig in Bewegung zu bringen. Dabei werden vielfältige Ansätze verfolgt, die das ganze Themenspektrum des Sports umfassen, wie Gesundheit und Erziehung aber auch Vereins- und Breitensport. Davon profitieren die Kasseler Vereine, die Kasseler Schulen und die Universität Kassel gleichermaßen“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Neue Halle soll Ende 2018 fertiggestellt werden

Der Umbau des Hartplatzes in ein Kunstrasenspielfeld erfolgt in Zusammenhang mit dem Bau einer Dreifelder-Sporthalle auf dem Gelände der Sportanlage Auepark, die in Kooperation zwischen der Stadt Kassel und der Universität Kassel erfolgt. Künftig können Kasseler Sportvereine, Kasseler Schulen und die Universität Kassel, unter anderem für Projekte des Transfer- und Anwendungszentrums Sport die moderne Anlage nutzen.
Die neue Halle soll Ende 2018 fertiggestellt werden. Sie dient dazu, die Forschungsergebnisse, die aus dem Projekt TASK gewonnen werden, auch in der Praxis testen zu können. Grundlage von TASK ist eine enge Verknüpfung des Fachwissens der Universität Kassel mit dem Institut für Sportwissenschaften sowie dem Sportamt der Stadt. Durch die enge Kooperation sollen Erkenntnisse der Sportwissenschaften für die Gesellschaft insbesondere in der Region Nordhessen nutzbar gemacht werden. Umgekehrt sollen gesellschaftspolitisch relevante Fragestellungen sportwissenschaftlich untersucht und optimiert werden.

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