Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat anlässlich des 2. Bahnhoffests im Rahmen der 700 Jahr-Feier Eppsteins ein Grußwort gesprochen und bei diesem Festakt die Verbundenheit und die intakte Gemeinschaft Eppsteins hervorgehoben.
„Die Kenntnis der Geschichte seiner engeren Umgebung, das historische Bewusstsein und gewachsene Heimatgefühl sind gerade in unserer modernen, schnelllebigen Zeit wichtig für die Identitätsbildung unserer Städte und Gemeinden. Die Gemeinden sind unser unmittelbarster Lebensraum, und das kommunale Leben ist von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden jedes einzelnen. 700 Jahre Gemeinsamkeit dürfen daher gebührend gefeiert werden“, so Minister Peter Beuth.

Organisation durch ehrenamtliche Helfer

Der Staatsminister dankte allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Feierlichkeiten zum 700. Jubiläum. „Die vielen Ehrenamtlichen machen mit ihrem unermüdlichen Einsatz eine Gemeinde, zu dem was sie sein sollte: zu einem vitalen Gemeinwesen, wo man gemeinsame Projekte stemmt, wo man sich gegenseitig hilft, wo man sich gerne trifft und austauscht, kurzum: wo man gerne lebt“, sagte der Minister. 

Hintergrund: Eppstein

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Burg Eppstein im Jahr 1122. Deren Besitzer, die Herrn von Eppstein, waren es auch die den Ort begründeten. Bereits 1318 bekam Eppstein durch Ludwig der Bayer die Stadtrechte verliehen. Eppstein ist somit die älteste Stadt im Main-Taunus-Kreis. Durch einen Kabinettbeschluss der Hessischen Landesregierung vom 13.12.1950 wurde der Gemeinde Eppstein wieder das Recht zur Führung der Bezeichnung „Stadt“ verliehen. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die Stadt Eppstein am 1. Januar 1977 mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Bremthal, Ehlhalten und Vockenhausen zur neuen Stadt Eppstein zusammen, wobei Niederjosbach bereits 1971 zu Bremthal eingemeindet worden war und 1977 ebenfalls ein Stadtteil von Eppstein wurde.

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