Im Nachbarschaftshaus Wiesbaden-Biebrich e.V. fand gestern die erste Veranstaltung zur Verbraucher- und Sicherheitsberatung im Rahmen des Projekts „Hessen hat Familiensinn“ statt. „Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Sicherheit und Verbraucherschutz in Familienzentren in ganz Hessen. Allein für das Jahr 2018 sind fünfzehn weitere Veranstaltungen geplant,“ betonte der hessische Familienminister Stefan Grüttner. Schwerpunkt der ersten Veranstaltung war es, über die Gefahren ausgewählter aktueller Betrugsdelikte, wie Straftaten an der Wohnungstür und den Enkeltrick, aber auch über die Gefahren beim Einkauf im Internet, zu informieren.

Dialog mit Familien beeinflusst Politik nachhaltig

Anlass für das Angebot ist die Umsetzung der 24 Handlungsempfehlungen der Kommission „Hessen hat Familiensinn“, die nach einem intensiven Dialog mit hessischen Familien im Februar 2018 beschlossen wurden. Stefan Grüttner, als Vorsitzender der Kommission, erklärte: „Der Dialog mit den hessischen Familien im vergangenen Jahr hat die hessische Familienpolitik nachhaltig beeinflusst. Unter anderem hat er gezeigt, dass es zwar insbesondere im Internet viele Informationen gibt, den Familien aber vor allem verlässliche und passgenaue Informationen fehlen. Genau hier setzen wir mit der Verbraucher- und Sicherheitsberatung in Hessischen Familienzentren an. Denn Verbraucherschutz und Schutz vor Straftaten sind für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig.“

Ministerium, Polizei und Verbraucherzentrale beraten

Bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen kooperiert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mit der Hessischen Polizei sowie der Verbraucherzentrale Hessen als verlässliche und vertrauenswürdige Partner. „Die hessische Polizei verfügt bereits über ein breites Beratungsangebot. Indem wir dieses Beratungsangebot auch mit Hilfe der Hessischen Familienzentren anbieten, bringen wir Angebot und Nachfrage zusammen, zum Vorteil für alle Beteiligten,“ sagte der Familienminister. „Auch die Verbraucherzentrale“, so Grüttner weiter, „genießt in ihrer Fachlichkeit und ihrer Unabhängigkeit einen exzellenten Ruf, sodass sichergestellt ist, dass bei allen Veranstaltungen ausgemachte Experten Rede und Antwort stehen.“
Neben den Themen Sicherheit und Verbraucherschutz werden unter anderem auch Veranstaltungen zu den Themen Finanzen, Ernährung, Gesundheit, Bauen und Wohnen oder Recht und Versicherung angeboten. Abschließend sagte Grüttner: „Wir sind in den Dialog mit den Familienzentren getreten und haben die Themen an die Bedarfe vor Ort angepasst. Auch die Veranstaltungsformate werden je nach Zielgruppe variieren. Grundsätzlich sind die Angebote für alle Generationen offen, jedoch werden Informationen über den Enkeltrick anders präsentiert als beispielsweise Hinweise zu Betrügern bei In-App-Käufen. Auch hier nehmen wir die Bedarfe der Menschen vor Ort ernst.“

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Weitere Informationen zum Projekt „Hessen hat Familiensinn“
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