Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich begrüßt, dass das Europäische Parlament heute in Straßburg neue günstige Obergrenzen für Telefonate und Textnachrichten zwischen EU-Ländern innerhalb der EU beschlossen hat. Ab dem 15. Mai 2019 dürfen Telefonate grundsätzlich höchstens 19 Cent pro Minute und SMS höchstens 6 Cent kosten, egal ob aus dem Festnetz oder mit Mobilfunkgeräten. In Ausnahmefällen sind wie beim Roaming Abweichungen möglich.

Die Verbindungen zwischen den Menschen günstiger und direkter gestalten

„Das sind gute Nachrichten für die Verbraucherinnen und Verbraucher in der gesamten EU“, sagt Lucia Puttrich. Nach der Abschaffung der Roaming-Gebühren im Juni 2017 sei dies ein weiterer Schritt, um die Verbindungen zwischen den Menschen in Europa günstiger und direkter zu gestalten. Ohne die Begrenzung der Kosten sind zum Teil Telefonate mit dem Handy von einem Mitgliedsstaat in den anderen günstiger als Gespräche vom Festnetz aus. „Das ist doch keinem Bürger in Europa zu erklären“, so die Hessische Europaministerin.

Die Entscheidung des Europäischen Parlaments ist Teil des sogenannten Kodex für elektronische Kommunikation der EU. Die breit angelegte Reform zielt auf Investitionen in leistungsfähige Netze in der ganzen EU ab.

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