„Hessen packt’s an: Mit Hilfe des Landes kann die Stadt Bad Vilbel (Wet­teraukreis) die Modernisierung städtischer Ge­bäude vorantreiben. Das gab Lucia Put­trich, Hessens Ministerin für Bundes- und Euro­paangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, heute in Bad Vilbel be­kannt. Sie übergab drei Förderzusagen aus dem Kommunalinvestitionsprogramm an Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr.
„Bad Vilbel ist ein gutes Beispiel dafür, was das Kommunalinvestitionsprogramm leisten kann und soll“, sagte Lucia Puttrich bei der Übergabe der Bescheide. „Die Stadt inves­tiert in die Erneuerung und den langfristigen Erhalt ihrer kommunalen Infrastruktur. Das ist zu­kunftsorientierte Kommunalpolitik, die zugleich die Attraktivität von Bad Vilbel er­höht.“ Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr freute sich über die drei Bescheide aus dem Landesprogramm. „Die drei geförderten Projekte sind für den jeweiligen Stadtteil sehr wichtige Projekte, aber auch für die gesamte Stadt von großer Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass das Land Hessen uns bei diesen investiven Maßnahmen unterstützt.“
Im Einzelnen werden folgende Projekte aus dem Kommunalen Investitionsprogramm ge­fördert:
- Sanierung der Breitwiesenhalle im Stadtteil Gronau (Dachsanierung, Austausch des Hallenbodens, Erneuerung von Elektrik und Beleuchtung, brandschutztech­nische Ertüchtigung): 377.250,01 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungs­anteil Land: 300.000 Euro, Tilgungsanteil Kommune: 75.000 Euro, Eigenanteil Kommune: 2.250,01 Euro).
- Einbau eines neuen Benzinabscheiders am Feuerwehrstützpunkt Bad Vilbel: 245.000 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungsanteil Land: 196.000 Euro, Tilgungsanteil Kommune: 49.000 Euro).
- Sanierung der Sportanlage Heilsberg (Austausch des Kunstrasenbelags und wei­tere Maßnahmen): 280.000 Euro aus dem Darlehensprogramm (Tilgungsan­teil Land: 209.045,60 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 52.261,40 Euro; Eigenan­teil Kommune: 18.693 Euro)

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Pro­gramm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Woh­nungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Un­terstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Mo­dernisie­rung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwe­gen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektro­mobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kom­munen In­vestitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. Ausführliche Informationen er­halten Sie unter: 

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