„Monatliche Anti-Biblis-Anträge der Opposition ohne neue Fakten bringen die hessische Energiepolitik nicht voran. Energiepolitik in Hessen ist mehr als Kernkraft. Wir stehen für Nachhaltigkeit, Energieeinsparung und Effizienz, den Ausbau der erneuerbaren Energie in Freiwilligkeit und Kooperation mit den Menschen und wir stehen für sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Die Opposition ist nur gegen Biblis und hat sonst nichts Substanzielles zu bieten“, sagte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, in der heutigen Energiedebatte im Hessischen Landtag.
Zuvor hatten Grüne, SPD und Linke mit der Forderung nach einer „Neuen Energiepolitik“ lediglich die Abschaltung von Biblis verbunden und altbekannte Argumentationsmuster wiederholt. „Die eigentlich spannenden Zukunftsfragen bleiben von der Opposition - wie zu erwarten - unbeantwortet“, stellte Stephan fest.
„Wir stimmen der Laufzeitverlängerung, wie im Bund beschlossen, zu, weil wir Kernenergie unter höchsten Sicherheitsanforderungen als Brückentechnologie weiterhin brauchen. Solange die Netz- und Speichertechnologie und auch die Erneuerbaren Energien nicht so weit ausgebaut sind, dass die Energie ausreicht und jederzeit zum Verbraucher transportiert werden kann, solange müssen die Kernkraftwerke die Grundlast stellen und unsere Stromversorgung sichern. Hätte Rot-Grün nicht mit dem Atomausstieg auch den Netzbauausstieg vollzogen, wären wir hier schon bedeutend weiter“, unterstrich der CDU-Energiepolitiker auch die Bedeutung der Kernkraft für die Energieversorgung.
„Deutsche Kernkraftwerke erfüllen höchste Sicherheitsstandards, liefern preisgünstig, CO2-arm und zuverlässig Strom und sind der optimale Partner für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Deshalb wollen wir den Weiterbetrieb – als eine Komponente unserer Energieversorgung neben dem intensiven Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz“, so Stephan.
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