Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

13.10.2015 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik in Frankfurt eröffnet

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute das Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik in Frankfurt eröffnet. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst stellt in den nächsten Jahren insgesamt 45 Millionen Euro für die neue Forschungseinrichtung bereit.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „In ihren neuen Räumen untersuchen die Forscher des Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik mit modernster Technik die Gesetze der Schönheit: Sie wollen herausfinden, was wem warum und unter welchen Bedingungen gefällt. Die Forscher fragen beispielsweise, ob es Kriterien gibt, die alle Kulturen zur Beurteilung von Kunstwerken anwenden. Eine noch junge Disziplin ist die Neuroästhetik, die zeigt, welche Hirnareale aktiv sind, wenn jemand Ekel oder Entzücken verspürt.“

Im ArtLab ästhetische Wahrnehmung besser verstehen

Um das herauszufinden, verfolgen die Forscher die Blicke ihrer Probanden mit Eyetracking und untersuchen sie mit Neuroscannern, führen Interviews und betreiben Quellenstudien. Außergewöhnlich ist das ArtLab, eine Mischung aus Veranstaltungsraum und Labor mir Mess- und Aufzeichnungstechniken. Dort beobachten die Forscher bis zu 50 Personen bei Konzerten oder Lesungen und erheben Daten, die für ästhetische Wahrnehmung und Beurteilung relevant sind.

„Ästhetisches Erleben ist mehr als Unterhaltung, es reicht ins Unterbewusste und wurzelt in der Evolutionsgeschichte. Die Forscher am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik betreiben dazu systematische Grundlagenforschung und kombinieren dafür Geistes- mit Naturwissenschaften Im nationalen und europäischen Vergleich besitzt diese Spitzenforschungseinrichtung damit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“, erläutert Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Fünf weitere Institute der Max-Planck-Gesellschaft in Hessen

Neben dem 2012 gegründeten Max-Plack-Institut für Empirische Ästhetik gibt es in Hessen weitere fünf Institute der Max-Planck-Gesellschaft: die Max-Planck-Institute für Biophysik, für europäische Rechtsgeschichte und für Hirnforschung in Frankfurt, das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg.

„Das Land unterstützt die Institute der Max-Planck-Gesellschaft in diesem Jahr mit rund 55 Millionen Euro. Die Investitionen in Spitzenforschung in Hessen tragen erheblich dazu bei, den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Hessen langfristig zu sichern. Vor allem mit einer ausgezeichneten Forschungsinfrastruktur schaffen wir beste Voraussetzungen, um auch künftig im Wettbewerb exzellenter Forschung erfolgreich sein zu können“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend. 

Themengebiet: Forschung und Innovation