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06.10.2015 - Land
Gesundheitsminister Stefan Grüttner: Krankenhausreform ist große und wichtige Reform für Patientinnen und Patienten

Der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner hat das am Freitag in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe beschlossene Ergebnis der abschließenden Beratungen zur  Krankenhausreform als „große und wichtige Reform für die Patientinnen und Patienten“ bezeichnet.

„Mehr Qualität und mehr Transparenz für die Patientinnen und Patienten“

„Wir haben in der letzten Woche in der Bund-Länder AG unter Vorsitz von Gesundheitsminister Herrmann Gröhe und unter Beteiligung der Regierungsfraktionen intensiv über das Gesetzespaket zur Krankenhausreform beraten und sind zu einem hervorragenden Ergebnis gelangt. Ich habe schon in der Vergangenheit betont, dass die bereits in den Bundestag eingebrachte Reform für die Patienten gedacht ist und sie sich auf erhebliche Qualitätsverbesserungen und mehr Transparenz über das Leistungsgeschehen in den Kliniken freuen dürfen. Die bisher vorgesehenen Regelungen führten jedoch zu einzelnen finanziellen Belastungen der Krankenhäuser, die problematisch waren. Deshalb habe ich in den letzten Monaten wiederholt auf diese Punkte hingewiesen. Als Sprecher der von CDU/CSU geleiteten Gesundheitsressorts  habe ich mich daher für das nun beschlossene Ergebnis engagiert. Es ist dabei gelungen, gerade die Pflege im Krankenhaus massiv zu stärken, denn weitere finanzielle Entlastungen für die Krankenhäuser hängen zum Teil von der Zahl der von ihnen beschäftigten Pflegekräfte ab“, so Grüttner. Sehr wichtig sei es auch, dass die Patienten künftig noch mehr als heute darauf vertrauen könnten, dass ein Eingriff auch wirklich notwendig sei, denn die vorhandenen Fehlanreize zur Fallzahlsteigerung würden beseitigt.

Insgesamt betonte der hessische Gesundheitsminister, dass es nun an den Krankenhäusern sei, sich verstärkt um Qualität und Patientensicherheit in den Kliniken zu bemühen. „Qualität statt Quantität, das muss jetzt im Vordergrund stehen. Zudem gilt es, nun endlich auch zu strukturellen Veränderungen wie regionalen Verbundbildungen zu kommen“, so Grüttner abschließend. 

Themengebiet: Gesundheit