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01.10.2015 - Land
Landesregierung ermöglicht Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

100 Millionen Euro aus dem Hochschulbauprogramm HEUREKA für Neubau auf dem Kulturcampus in Bockenheim

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat bekannt gegeben, dass die Landesregierung den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) auf dem Kulturcampus in Bockenheim ermöglicht. Das ist ein Ergebnis der Hochschulleitertagung vom Mittwoch, bei der gemeinsam mit den 13 hessischen Hochschulen die Zukunft des Hochschulbaus in Hessen beraten und die Verteilung der HEUREKA-Mittel an die Hochschulen für den Zeitraum von 2021 bis 2026 festgelegt wurde – dem sogenannten „HEUREKA II“-Programm.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Ich freue mich sehr, dass wir mit 100 Millionen Euro den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst auf dem Kulturcampus ermöglichen. Ziel der Landesregierung war es, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt die Idee des Kulturcampus weiter zu verfolgen. Mit der Verlängerung und Aufstockung des Hochschulbau-Investitionsprogramms HEUREKA schaffen wir jetzt die Grundlage für den Kulturcampus: 100 Millionen Euro stehen für die Baumaßnahmen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zur Verfügung. Das ist nicht nur ein bedeutender Meilenstein für unsere Kunsthochschule sondern auch ein wichtiges Signal für den Kulturcampus.“

Olaf Cunitz, Bürgermeister und Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main: „Diese Entscheidung ist wegweisend. Sie ist wichtig, erfreulich und gut für Frankfurt. Zugleich zeigt sie, dass beim Kulturcampus aller Kritik zum Trotz weiterhin die Kultur im Mittelpunkt stehen wird. Wir haben nun eine hervorragende Situation, aus der wir ein einmaliges Stadtquartier um die Kultureinrichtungen herum, mit einem hohen Wohnanteil, aber auch gewerblichen Nutzungen entwickeln können. Wir sind jetzt einen entscheidenden Schritt weitergekommen auf dem Weg zur Realisierung dieses für die Stadt Frankfurt bedeutenden städtebaulichen Zukunftsprojekts.“

Thomas Rietschel, Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: „Die HfMDK ist Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein außerordentlich dankbar für diese  Entscheidung. Er gibt Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz damit eine großartige Perspektive und macht den Weg frei für die Realisierung des Kulturcampus Frankfurt. Das ist ein großer Tag für Kunst und Kultur in der Region Frankfurt Rhein Main.“

In den weiteren Planungsprozessen wird gemeinsam mit der Stadt Frankfurt der Standort im Bereich des heutigen Juridicums geprüft. Es handelt sich dabei um Grundstücke, die derzeit noch von der Goethe-Universität genutzt werden, aber im Zuge der Standortneuordnung aufgegeben werden.

„Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst steht sinnbildlich für die Verbindung von Hochschule mit Kunst und Kultur. Der Umzug auf den Kulturcampus ist somit auch für die Kulturlandschaft in Frankfurt eine Initialzündung für eine weitere Entwicklung“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein und sagte weiter: „Während am Frankfurter Museumsufer die Bildende Kunst und das kulturelle Erbe in architektonisch reizvollen Gebäuden präsentiert wird, soll der Kulturcampus zu einem Produktions- und Aufführungszentrum zeitgenössischer Künste mit großer internationaler Ausstrahlung werden.“

Aufstockung des HEUREKA-Programms um eine Milliarde Euro

Grundlage für den Neubau sind 90 Millionen Euro aus der Verlängerung des Hochschulbau-Investitionsprogramms HEUREKA, das die Landesregierung in diesem Zusammenhang um eine Milliarde Euro aufgestockt hat. Hinzu kommen zehn Millionen Euro aus dem Budget der laufenden HEUREKA-Programmphase.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mit HEUREKA hat die Landesregierung seit 2008 die Hochschulinfrastruktur in einer Art und Weise vorangebracht, die deutschlandweit ihresgleichen sucht. Dass sich die Landesregierung entschlossen hat, trotz der anstehenden finanziellen Herausforderungen der Schuldenbremse bereits heute ein zweites HEUREKA-Programm mit einer weiteren Milliarde Euro aufzulegen, zeigt, dass wir den Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen auch in schwierigen Zeiten bieten wollen.“  

Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft, Kunst und Kultur