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17.09.2015 - Land
Europaministerin Lucia Puttrich: Die deutsche Wiedervereinigung war ein politisches Wunder, das auch die Tür für den europäischen Einigungsprozess weiter aufgestoßen hat

Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund, Staatsministerin Lucia Puttrich, und der Vertriebsvorstand der Mainova AG, Norbert Breidenbach, haben heute vier von insgesamt 26 sogenannten „Jahresringen“ in Friedberg präsentiert. Sie sind Teil einer Ausstellungsreihe in verschiedenen Städten der Rhein-Main-Region, mit der die Hessische Landesregierung anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25. Tag der Deutschen Einheit an die Zeit seit der Wiedervereinigung erinnern will. Für jedes Jahr der Zeit von 1990 bis 2015 werden auf den Ausstellungssäulen spannende und bewegende Ereignisse der Zeit wiedergegeben. Auf dem Elvis-Presley-Platz in Friedberg wurden heute die Jahresringe 2008, 2009, 2010 und 2011 vorgestellt. Dazu stellten die Vertreter des Landes und der Mainova AG eine Tafel mit einer regionalen, deutschen Geschichte vor. Sie beschreibt die grenzüberschreitende Partnerschaft des Wetteraukreises mit dem Unstrut-Hainich-Kreis. Die Gesamtschau der Ausstellung findet auf dem Paulsplatz in Frankfurt während des Bürgerfestes vom 2. bis 4. Oktober statt. Dort werden alle Jahresringe installiert und ermöglichen so eine geschichtliche Reise durch die 25 Jahre der deutschen Einheit.

"Wiedervereinigung war ein politisches Wunder"

„Die deutsche Wiedervereinigung war ein politisches Wunder, dass auch die Tür für den europäischen Einigungsprozess weiter aufgestoßen hat“, unterstrich Europaministerin Lucia Puttrich anlässlich der Vorstellung der Ausstellung. Sie erinnerte an den Vertrag von Maastricht, die Einführung des Euro und die EU-Osterweiterung als Meilensteine für das Zusammenwachsen Europas in den zurückliegenden 25 Jahren. „Die Ausstellung der Jahresringe soll uns nicht nur bewusst machen, was uns in Deutschland und Europa verbindet und was wir gemeinsam erreicht haben. Sie macht auch deutlich, welche Kraft und Engagement wir aufbringen können – ob von staatlicher Seite oder aus der Gesellschaft –, um aktuelle Herausforderungen zu meistern, wie sie sich gerade auch bei der Flüchtlingskrise zeigen“, sagte Puttrich. Sie betonte, dass die Jahresringe die Bürgerinnen und Bürger aber nicht nur mit großen Momenten der politischen Entwicklung Deutschlands und Europas, sondern auch mit gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Ereignissen zu einer spannenden Reise durch die Geschichte einlade.

Die Aufstellung der Jahresringe in der Region und die Gesamtschau in Frankfurt, die bis Mitte November zu sehen sein wird, erfolgt mit Unterstützung des regionalen Energieversorgers Mainova AG. Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach freut sich auf die Feierlichkeiten ebenso wie auf das historische Ausstellungsprojekt in der Region: „Das Motto der diesjährigen Feierlichkeiten heißt ´Grenzen überwinden´. Dies wollen wir auch im regionalen Kontext so umsetzen. Daher war es mir ein Anliegen, diese Ausstellung nicht nur in Frankfurt zu zeigen. Wir möchten möglichst vielen Menschen diese spannende Zeitreise durch die vergangenen 25 Jahre ermöglichen.“ Die Ausstellung rufe in spannender Weise die emotionalen Momente der Wiedervereinigung und die Aufbauleistung zurück ins Gedächtnis. Sie zeige, wie scheinbar Unmögliches realisiert werden konnte. „Für uns ist eine wichtige Botschaft, dass mit dem Blick nach vorne und viel Gemeinsinn Herausforderungen angenommen und eine gute Zukunft gestaltet werden kann. Das macht Mut, die großen gesellschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte – demographischer Wandel, Globalisierung und Energiewende – ebenso entschlossen anzugehen“, so Breidenbach.

Kreispartnerschaft hat sich zu übergreifender Freundschaft entwickelt

Mit der Vorstellung der Partnerschaft zwischen dem Wetteraukreis und dem Unstrut-Hainich-Kreis auf der separaten Tafel will die Hessische Staatskanzlei und die Mainova zudem ein Beispiel würdigen, wie die deutsche Einheit in den zurückliegenden Jahren mit Leben erfüllt wurde. Was anfangs mit der aktiven Unterstützung beim Aufbau der Verwaltung und konkreter Hilfe begann, hat sich bis heute zu einer übergreifenden Freundschaft auf vielen Ebenen ausgeweitet. So finden beispielsweise regelmäßige Seniorenbesuche statt, Vereine beider Kreise sowie die Feuerwehren kooperieren und selbst gemeinsame Schulprojekte werden grenzübergreifend initiiert und umgesetzt.

Ein besonderer Dank der Hessischen Landesregierung und der Mainova AG ging auch an die Stadt Friedberg, die die Aufstellung der Jahresringe vor Ort unterstützt hat. Bis Anfang Oktober werden weitere Jahresringe auf öffentlichen Plätzen in der Rhein-Main-Region aufgestellt. 

Themengebiet: Geschichte, Deutschland