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14.09.2015 - Land
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: Land Hessen fordert Toleranz bei Vermietungen

„Pünktlich zum Semesterbeginn beginnt immer der große Ansturm auf bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Das gilt insbesondere zum Start des Wintersemesters, in dem viele junge Menschen ihr Studium beginnen“, erklären die für den Wohnungsbau zuständige Ministerin Priska Hinz und Wissenschaftsminister Boris Rhein. Besonders schwer haben es häufig ausländische Studierende. Gemeinsam appellieren Hinz und Wissenschaftsminister Boris Rhein deshalb: „Wir bitten die Vermieterinnen und Vermieter, allen Studierenden die gleichen Chancen auf eine Unterkunft zu geben. Diskriminierung bei der Wohnungssuche darf es in Hessen nicht geben!“

Mit dem Semesterbeginn Mitte Oktober begeben sich wieder viele hessische Studierende auf die Wohnungssuche. Gerade in den Ballungsgebieten und in den Unistädten in Hessen ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt trifft Studierende besonders hart, da diese meist kein oder nur geringes Einkommen zur Verfügung haben. Studierende stehen bei der Suche nach Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt in Konkurrenz zu Mieterinnen und Mietern, die über ein festes Einkommen verfügen.

Landesregierung fördert Studierendenwohnungen

„Vermieterinnen und Vermieter sollten sich nicht vom kleineren Geldbeutel der Studierenden abschrecken lassen. Auch die Landesregierung übernimmt Verantwortung und fördert Studierendenwohnungen in den kommenden Jahren mit einem eigens geschaffenen Förderprogramm“, erklärt Ministerin Hinz.

Wissenschaftsminister Boris Rhein würdigt in diesem Zusammenhang auch das Engagement der hessischen Studentenwerke, die sich der sozialen Anliegen insbesondere der ausländischen Studierenden annehmen und in ihren Wohnheimen einen hohen Anteil an Wohnheimplätzen für ausländische Studierende zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus starten sie zu Beginn des jeweiligen Wintersemesters gemeinsam mit den jeweiligen ASten und den Stadtverwaltungen zahlreiche Aktivitäten und Aufrufe an die Vermieterinnen und Vermieter, auf dem freien Wohnungsmarkt verfügbare Unterkünfte anzubieten: „Die Landesregierung begrüßt und unterstützt ausdrücklich auch die Aktionen und Aufrufe der hessischen Studentenwerke vor Ort, zum Semesterbeginn zusätzliche private Unterkünfte anzubieten“.

30.000 ausländische Studierende in Hessen

In Deutschland studieren rund 300.000 ausländische Studierende – davon ca. 30.000 in Hessen –, von denen sich 85 Prozent ihr Studium vollständig selbst finanzieren. Eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ergab außerdem, dass ausländische Studierende weniger Geld zur Verfügung haben, als deutsche Studierende.

„Ausländische Studierende sorgen für internationale Bekanntheit unserer renommierten Wissenschaftsstandorte in Hessen. Sie sind ein Gewinn für unser Land“, betont Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Themengebiet: Wohnungs- und Städtebau, Hessen