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10.09.2015 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: Schulvielfalt sichert bestmöglichen Bildungserfolg

Eva Kühne-Hörmann: „Schulvielfalt sichert bestmöglichen Bildungserfolg“

Zum Start in das neue Schuljahr besuchte die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann die Schule Hegelsberg in Kassel und begrüßte die neuen Fünftklässler der Schule.  

„Nach vier Jahren Grundschule habt Ihr einen wichtigen Schulabschnitt hinter Euch. Ihr habt Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt und ich hoffe, vielen von Euch hat die Grundschule auch Spaß gemacht“, so die Justizministerin in ihrem Grußwort an die neuen Schülerinnen und Schüler.

„Jetzt beginnt ein neuer Schulabschnitt. Nun werden Euch neue Lehrerinnen und Lehrer in Deutsch, Mathe, Englisch und vielen anderen neuen Fächern unterrichten und sie werden dabei darauf achten, dass Euer Interesse für Neues geweckt wird. Ich wünsche Euch einen tollen Start in das Schuljahr und wünsche Euch, dass Ihr eine Menge neue Erfahrungen an der Schule macht und viele neue Freunde kennenlernt“, so Eva Kühne-Hörmann.

Jedes Kind zum bestmöglichen Bildungserfolg führen

An die Eltern gerichtet, ging die Justizministerin auf die Schulvielfalt und die Beschulung von Flüchtlingen ein: „Auch für Sie, liebe Eltern, ist es sicher ein besonderes Gefühl, wenn Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn in eine immer größer werdende Selbstständigkeit entlassen. Hierbei stellen sich viele Eltern naturgemäß die Frage, nach dem weiteren Bildungsweg der Kinder. Wir in Hessen haben uns ausdrücklich für die Schulvielfalt entschieden, was bedeutet, dass man zwischen Haupt- und Realschulen über Mittelstufenschulen und Gesamtschulen bis hin zu den Gymnasien und Beruflichen Schulen wählen kann. Auch die Schule Hegelsberg hat ihr Angebot erweitert. Ab diesem Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler bereits ab der 5. statt der 7. Klasse den Gymnasialzweig besuchen. Ich freue mich über diese Entwicklung, weil wir damit jedes Kind zum bestmöglichen Bildungserfolg führen können“, so Eva Kühne-Hörmann.

In ihrem Grußwort ging die Justizministerin auch auf die aktuelle Flüchtlingsfrage ein. „In diesem Jahr werden so viele Asylsuchende in unser Land kommen wie noch niemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Allein in Hessen werden nach neuesten Schätzungen etwa 58.000 Flüchtlinge erwartet. Das ist nicht nur ein Kraftakt für die Behörden und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sondern verändert auch die Anforderungen an das Bildungssystem. Denn die meisten Flüchtlinge können kein Deutsch und viele von ihnen kommen als Kinder oder Jugendliche nach Deutschland. „Deutsch als Zweitsprache und die Integration von Flüchtlingskindern in das Bildungssystem sind deshalb die Aufgaben, denen wir uns als Landesregierung, aber denen sich auch jeder einzelne Bürger stellen muss“, so Eva Kühne-Hörmann.

Zum Hintergrund:

Bereits seit über zehn Jahren ist es gute Tradition, dass Kabinettsmitglieder der Hessischen Landesregierung zu Beginn eines neuen Schuljahres Einschulungsfeiern in ganz Hessen besuchen. Dabei bringen die prominenten Gäste „Schulstarter-“ bzw. eine „Durchstarter“-Taschen mit, die neben Schulheften, einem Stundenplan, einem Radiergummi und anderen kleinen Überraschungen auch eine Trinkflasche oder ein Jojo enthalten.

Themengebiet: Bildung, Schule