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01.09.2015 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Die Tradition der Johanniter wird hier immer wieder aufs neue belebt

„Eine beeindruckende Geschichte und eine ebenso beeindruckende Gegenwart: Das zeichnet die Johanniter aus. Ich freue mich, heute mehr über ihre Tradition und ihre aktuelle Arbeit zu erfahren.“ Mit diesen Worten startete der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute seinen Besuch beim Landesverband der Johanniter in Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar im Butzbacher Ortsteil Nieder-Weisel. Gemeinsam mit Landtagspräsident Norbert Kartmann war er dort zu Gast, um sich über die Arbeit der Johanniter Unfallhilfe e.V. (JUH) zu informieren und mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rettungshundestaffel und Johanniter-Jugend zu sprechen.

Doch zunächst stand eine Führung durch die romanische Komturkirche des Johanniterordens auf dem Programm. Der Regierende Kommendator der Hessischen Genossenschaft des Johanniterordens, Henn-Wolfram Riedesel Freiherr zu Eisenbach, führte die Gäste durch das Gotteshaus. „Die Komturkirche ist eine steinerne Zeugin etlicher Jahrhunderte hessischer Geschichte. Sie steht darüber hinaus für die untrennbare Verbindung zwischen Nieder-Weisel und dem Johanniterorden“, so der Finanzminister.

Seit fast einem Jahrtausend mit Nieder-Weisel verbunden 

Norbert Kartmann, der Präsident des Hessischen Landtags, erklärte: „Der Johanniterorden ist seit fast einem Jahrtausend mit dem Ort Nieder-Weisel verbunden und heute ist dies der Geistliche Sitz des Ordens weltweit.“ Die Entwicklung Nieder-Weisels zu einem wichtigen und leistungsstarken Ausbildungszentrum der Johanniter Unfallhilfe inklusive des Sitzes der JUH für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mache Nieder-Weisel zu einer zentralen und bedeutenden Einrichtung des Ordens und seiner Werke. „Der Johanniterorden hat eine erhebliche positive Wirkung auf die Infrastruktur der Stadt Butzbach und der gesamten Region“, sagte Kartmann, der selbst Ordensmitglied und gebürtiger und dort wohnender Nieder-Weiseler ist.

Eine bedeutende Rolle bei der Arbeit der Hilfsorganisation spielt die Johanniter Unfallhilfe. Der Finanzminister informierte sich über die verschiedenen Rettungsmittel, die der Organisation zur Verfügung stehen. „Die Johanniter bilden einen wichtigen Bestandteil unseres Rettungssystems. Dank des Einsatzes modernster Rettungs- und Krankenfahrzeuge sowie des Intensivtransporthubschraubers Christoph Mittelhessen können sich unsere Bürgerinnen und Bürger auf schnelle und professionelle Hilfe bei Notfällen verlassen“, erläuterte der Finanzminister. Der Erfolg gebe der JUH Recht. „Erst im vergangenen Jahr konnte das Luftrettungszentrum Gießen als zweiter hessischer Standort neben Reichelsheim in Betrieb genommen werden. Das spricht für die Qualität der Rettungsleistungen durch die Johanniter“, sagte Schäfer.

Gespräche mit ehrenamtlichen Mitarbeitern

Den dritten Teil seines Besuchs bildeten Gespräche mit Ehrenamtlichen der Rettungshundestaffel Hessen-Mitte sowie der Johanniter-Jugend. „Bereits seit 1989 existiert die Rettungshundestaffel. Derzeit umfasst sie 15 Hundeführer und 12 Hunde sowie drei weitere Helfer ohne Hund, die alle ehrenamtlich Hilfe leisten – zumindest bei den menschlichen Helfern bin ich mir diesbezüglich sicher“, sagte Schäfer schmunzelnd an die Mitglieder der Rettungsstaffel gewandt. Er dankte den Hundeführerinnen und Hundeführern für ihre Bereitschaft, sich gemeinnützig zu engagieren. „Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit und umso mehr sind wir als Landesregierung bemüht, die politischen Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeiten so günstig wie möglich zu gestalten“, sagte der Minister. Deshalb fördere Hessen das Ehrenamt 2015 mit 10 Mio. Euro. „Auch in diesem Jahr unterstützen wir darüber hinaus ehrenamtlich Engagierte bei der Vereinsarbeit in Steuerfragen“, erläuterte Schäfer. An die Vertreter der Johanniter-Jugend gewandt, sagte der Minister: „Keine Zukunft ohne Nachwuchs! Ihr sorgt dafür, Kinder und Jugendliche für die Grundidee der Johanniter zu begeistern, nämlich ohne Vorbehalte Hilfe für Mitmenschen zu leisten. Dafür möchte ich euch heute herzlich danken!“

Zum Abschluss seines Besuchs bedankte sich der Minister beim Landesvorstand der Johanniter. Sein Besuch habe ihm gezeigt, wie vielfältig die haupt- und ehrenamtliche Arbeit der Hilfsorganisation sei und wie ihre Mitglieder sich in ihrem tagtäglichen Handeln stets auf christliche Werte beriefen. „Ich konnte mich heute davon überzeugen, dass es Ihnen hier in Nieder-Weisel ganz hervorragend gelingt, die Tradition der Johanniter immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen“, so das Lob des Ministers an das Team der Landesgeschäftsstelle.

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